Hauptmotiv und Bildausschnitt für das Seitenverhältnis 2:3

Egal ob sie mit dem Smartphone oder einer Digitalkamera erstellt werden, jedes Bild sollte ein Hauptthema haben. Das kann die Skyline einer Stadt, ein gedeckter Tisch, ein Sonnenuntergang  oder ein  interessantes Insekt an der Hauswand sein. Wenn ich mich für ein Hauptmotiv entschieden habe, überlege ich mir im Vorfeld das Seitenverhältnis und wähle das geeignete Format (hoch, quer). Dazu kommt auch der Bildausschnitt ins Spiel.

Motive für einen gewünschten Bildausschnitt bearbeiten

Ein – leicht lösbares – Problem entsteht dadurch, dass mit der Digitalkamera gemachte Aufnahmen standardmäßig im Seitenverhältnis 3:4 stehen, also möglicherweise für eine Verwendung als klassischen Papierabzug im Verhältnis 2:3 etwas zugeschnitten werden müssen.

Bildabzüge erhaltet ihr bei Anbieter eurer Wahl in folgenden Größen:

  • 9 x13 cm
  • 11×17 cm
  • 13×18 cm
  • 20×30 cm

Weiterführende Tipps zur Bearbeitung der Bildquelle mit perfektem Bildausschnitt für das richtige Bildformat bietet FUJIFILM in einem Tutorial, das ich euch ans Herz legen möchte: https://www.fujidirekt.de/das-richtige-bildformat-finden

ISO Werte für Nachtaufnahmen und mehr

Nicht nur bei Vollmond ist unsere Welt während der Nacht eine Bühne, die wundervolle Fotomotive bereitstellt und zu Foto-Experimenten einlädt. Und keine Sorgen wegen der Kameraausrüstung: Man kann auch als Hobbyknipser ohne großes Equipment recht gut klar kommen. Zugegeben, ein Stativ dürfte hilfreich sein – mindestens so wichtig ist aber etwas Vorwissen, das man für die Einstellungen in der eigenen Kamera erfolgreich nutzen kann.

Fangen wir mal mit der sogenannten „ISO-Einstellung“ an. ISO? Wozu dient diese eigentlich? Kurz, der ISO-Wert regelt die Lichtempfindlichkeit des Sensors einer digitalen Kamera. Das bedeutet für Fotopraxis: Je höher der ISO eingestellt ist, desto höher wird die Lichtempfindlichkeit der Sensors in der Kamera. In konkreten Werten ausgedrückt würde das heißen: 100-200 für Fotos im Freien bei normalem Tageslicht (sonnig, wenig). Kommen unerwartet Wolken ins Spiel, muss entweder die Blende geöffnet oder die Belichtungszeit verlängert werden, letzteres oftmals ein guter Grund für den Einsatz eins Stativs. Alternativ dazu könnte man aber auch den man den ISO-Wert höher stellen. Oder lieber nicht!

Höhere ISO-Werte haben einen Nachteil, auf den jeder ambitionierte Fotograf gern verzichten möchte: das Bildrauschen. Darunter versteht man Schwankungen bis zu deutlichen Störungen in der Bildauflösung, beispielsweise Farb- oder/und Helligkeitsabweichungen. Bei vielen Kompaktkameras fängt erkennbares Rauschen schon ab ISO 400 an.

Wie schaut es nun mit Bildern aus, die man bei dunklen Lichtverhältnissen, vor einer bestimmten Kulisse unter Mondlicht oder Sternenhimmel zufriedenstellend hinbekommen möchte. Um das Bildrauschen so gering wie möglich zu halten stellt man einen niedrigen ISO-Wert ein,  ruhig 100  und nimmt Blende 8 (oder vertraut lieber doch der Kamera-Automatik). Wie dem auch sei, bei langen Belichtungszeiten braucht man eine extrem ruhige Hand oder besser natürlich doch ein Stativ. Wer einen Selbstauslöser dabei hat, sollte diesen ruhig nutzen. Die folgenden Bilder zeigen ein paar Ergebnisse aus der Lumix TZ31, für die Mondaufnahmen kam die Einstellung Digital-Zoom zum Einsatz.

Wenn Ihr mehr wissen möchtet oder Euch die Nachtfotos haben gezeigt haben, dass man einiges noch besser machen kann, dann schaut Euch bitte das folgende Tutorial an: www.fujidirekt.de/aufnahmen-bei-nacht

Erste Versuche mit der Lumix TZ61

Nachdem sich vor zwei Wochen  der Monitor meiner guten alten Kompaktkamera, eine Lumix TZ31, verabschiedet hatte, wurde ich zu einem Spontankauf genötigt, um meine nächsten Fototermine wahrnehmen zu können. Da ich kaum Zeit für lange Recherchen hatte und zudem für meine Zwecke einen griffbereiten Allrounder in Tasche dabei haben möchte, suchte ich nur in der Klasse der sogenannten Reisezoom-Kameras. Zudem blieb ich markentreu und besorgte mir eine Lumix DMC-TZ 61, inzwischen auch ein Auslaufmodell, das  vor rund zwei Jahren auf den Markt gebracht worden war.

Ausgerüstet mit  einem 30fach-Zoom (Brennweite 24-720 mm), elektronischem Sucher, Programm mit Schwenkpanorama, optischer Achsenstabilisator und einigen witzigen Filtern machte die Kamera auf mich einen recht guten Eindruck. Und in letzter Hinsicht überzeugte mich dann auch noch inzwischen recht moderate  Preis.

Hier findet Ihr übrigens die wichtigsten Leistungen im Überblick: http://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-kompaktkameras/dmc-tz61.html

Sobald ich meine neue Lumix einsatzbereit in der Tasche hatte, sollte es auch bald auf Objektsuche gehen. Am Wochenende spielte das Wetter halbwegs mit. Ich war bei Freunden auf einer spontanen Gartenparty (Codename Open Grill). Auf dem Weg dorthin, es war am späten Nachmittag, gewann die Sonne noch einmal Oberhand, also entfernte ich mich etwas von direkten Weg und zog noch ein paar Schleifen durch die anliegenden Parkanlagen.  Dort traf ich übrigens auf eine durch und durch gechillte Entenfamilie, die sich auch von meiner Knipserei in keiner Weise stören ließ.

Ein kleiner Koffer voller Bilder aus Berlin

Meinen Fotokoffer habe ich zwar nicht mehr in Berlin, aber nach rund zwei Jahren Abstinenz verspürte ich wieder große Lust, meine alte Wahlheimat zu beehren. Natürlich auch, um vor Ort wieder ein paar schöne Aufnahmen zu machen Leider war es nur ein Kurzbesuch zusammen mit meiner Freundin, die selbst noch nie der Hauptstadt gewesen war. Ergo wurde ich zum selbst erklärten Reiseleiter und suchte ein paar Ziele für unser gemeinsames Sightseeing und neue Stadtfotos aus.

Zu den Zielen für kleine Fotosessions gehörten unter anderem, die Siegessäule, der Reichstag, das Brandenburger Tor (dieses Mal zur EM mit der vorgelagerten Fan-Meile als Kulisse), das Schloss Bellevue und natürlich Gedenkstätten an die Genozide während des Nazi-Terrors.

Fotogene Augenblick im Tiergargarten

Abgerundet haben wir unsere Tagestour durch einen ausgiebigen Spaziergang durch den Tiergarten (nicht zu verwechseln mit dem zoologischen Garten) und den Genuss von unfassbar leckeren veganen Pizzas in der Nähe des U-Bahnhofs Schönhauser Allee. Alles in allem entstanden trotz der knappen Zeit und meiner zum Teil etwas obsoleten Lumix TZ31, 14,1 Megapixel, eine ganz ordentliche Sammlung voller digitaler Bilder von wunderschönen Momenten. Meine Lieblingfotos zeige ich wie immer hier in diesem Blog, mehr davon werde ich sicher demnächst in Facebook posten.

Unsere Fotos vom Berlin-Trip im Juli 2016

Karneval und Fasching aus der Hand fotografieren

Ausgerechnet mitten im Sommer und zur Zeit der EM  in Frankreich an den Düsseldorfer Karneval  aus jüngst vergangenen Narrentagen zu denken – zeugt das etwa von einem besonders ausgeprägten Potenzial an Pappnasen-Mentalität? Mitnichten!

Das Thema Karneval fotografieren  ging im Frühjahr schlicht und ergreifend unter, da in Düsseldorf der Rosenmontagszug wegen Schlechtwetterwarnungen am dritten tollen Tag ausfiel, aber am 13.06.2016 nachgeholt werden konnte. Dafür an einem Sonntag und bei strahlend schönem Sonnenschein.

Kleine Fotogalerie mit viel Helau und Alaaf

Mit rund 10.000 Jecken (auch aus Köln!) in der Stadt war der Rummel recht angenehm. Ein Vorteil für mich: Endlich konnte ich ungestört fotografieren. Keine Drängelei, beste Sicht aus allen Perspektiven – und ideal um Schnappschüsse nach Lust und Laune aus nächster Nähe zu machen. Fast jede Aufnahme klappte auf Anhieb. Eine kleine Auswahl zeige ich Euch hier.

Und wenn ihr wissen möchtet, wie man den Fasching vielleicht noch besser fotografieren kann, dann schaut Euch einfach mal auf der Website von FUJIdirekt das passende Tutorial an: Fotografieren zur fünften Jahreszeit.

Verspäteter Karneval in Düsseldorf am 13.06.2016

Schnappschüsse von Honigbienen

Im Mai ist die große Schwarmzeit der Honigbienenvölker. Und das Nahrungsangebot wurde aufgrund der sonnigen Tage enorm erhöht. Letztes Wochenende verweilte ich fast einen ganzen Nachmittag in den Parkanlagen rund um die LVR-Klinik in Düsseldorf und schoss einige Hundert von Schnappschüsse, um Bienen bei ihrer Arbeit inmitten der ergiebigen Pollenpracht festzuhalten.

So gelingen die Schnappschüsse

Um an den Nektar heranzukommen, müssen die Bienen zum Blütengrund vorstoßen. Das bedeutet: Um eine Biene im Anflug oder in Startposition wirklich scharf ablichten zu können, empfehlen sich Makroaufnahmen.  Wenn man nicht ängstlich ist, kann man sich den Insekten sehr gut nähern. Die Bienen lassen sich nicht stören, solange man geduldig ist und ruhig bleibt, stellt man auch keine Bedrohung dar.

Abschließender Tipp: Wenn Ihr mehr erfahren wollt, wenn man gute Schnappschüsse von Tieren in Bewegung hinbekommen kann, dann schaut Euch einmal folgendes Tutorial an: https://www.fujidirekt.de/schnappschuesse

Blumenfotos ganz nah | Frühlingsgefühle Teil 2

Nachdem der Tanz in den Mai wegen des scheußlichen Wetters buchstäblich ins Wasser gefallen war, zeigt sich seitdem der Frühling von seiner Sonnenseite. Dementsprechend stehen die Bäume und Pflanzen in voller Blüte. Gerade noch die richtige Zeit für schöne Blumenfotos im Frühling.

Wer nicht zu den ca. 20 Millionen Menschen gehörte, die zu dieser Zeit von Pollenallergien geplagt wird, dem bietet eine wunderschöne und vielfältige Blumenpracht in den zahlreichen Parkanlagen und Gärten ausreichend Bildmotive. Mich zog es noch einmal in den Düsseldorfer Nordpark, um dort ausgiebig die Motiv-Programme meiner Lumix –Kamera DMC TZ30 zu auszuprobieren. Ich will bei meinen Fotosessions ihre Funktionen und Möglichkeiten möglichst weit ausreizen, um herauszufinden, ob sich für Blumenfotos und Makroaufnahmen nicht doch die Anschaffung einer teuren Spiegelreflexkamera mit separaten Objektiven lohnen würde. Den Fokus legte ich heute auf Nahaufnahmen von Blüten. Der 24 mm Weitwinkel ist schon für sehr kurze Entfernungen zum Objekt hilfreich, aber mit Einstellungen wie Autofokus (AF-Makro) Makro-Zoom soll man brauchbare Aufnahmen bei bis zu 3 cm Abstand vom Objekt hinbekommen, sofern dabei keine Überschattungen stören.

Als empfindlicher Allergiker will man sich vielleicht nicht zu sehr ein eine Blüte heranwagen und kommt auf die Idee, mit der Funktion Tele-Makro (12x und höher einstellen) zu arbeiten, dabei passierte es allerdings, dass kein Motiv ordentlich fokussiert werden konnte, sobald man sich unter einem Meter näherte.

Ich zog es bei allen Blumenmotiven vor, mich möglichst nah an das Objekt zu wagen. Die Aufnahme war nicht immer gleich optimal, aber nach zahlreichen Knips-Versuchen wurden die Bilder zufriedenstellend.

Food-Fotos – scharf angerichtet

Als strenger Vegetarier bin ich es gewohnt, auf möglichst unkomplizierte Weise mein eigenes Essen zuzubereiten, während andere munter grillen, brutzeln und braten.Vor einem Gartenfest beispielsweise koche oder brate ich mir beispielsweise vor einem Gartenfest ein paar Basics zusammen, die ich dann nur noch schnell erhitzen muss oder auch kalt genießen könnte.

Damit es nicht immer die gleiche Kochroutine wird, pflege ich eine kleine Versuchsküche, die mit ein paar Food-Fotos mit der Digital-Kamera und kleinen Notizen dokumentiere, damit ich jederzeit sie leicht abrufen und bei Bedarf beliebig variieren kann.  Am liebsten sind mir Speisen ganz ohne Fleischersatz wie Seitan, Soja oder Tofu, aber bei bestimmten Gelegenheiten finden solche Zutaten auch den Weg in meine Pfanne – häufig auf Wunsch von Gästen.

Kulinarische Ideen in der Fotosammlung

Auf diese Weise kamen bis heute eine ganz ordentliche Anzahl wunderbarer Rezepte mit Einflüssen aus vielen Ländern zusammen.Von der  indischen, afrikanischen, thailändischen und albanischen Küche bis hin zu vegetarischen Ausgaben solider Hausmannskost aus unseren Landen. Für ein Kochbuch halte ich meine Hobbykoch-Experimente längst noch nicht ausreichend, aber für den kulinarischen Hausgebrauch sind sie ideal.

Heute möchte ich Euch ein paar Beispiele vorstellen, die mir ausgesprochen gut geschmeckt haben – wie zum Beispiel ein Birnen-Curry auf thailändischem Duftreis, gebratene Äpfel mit Avokado und Salat….

Last but not least: Was man beim Knipsen von leckeren und scharfen Food-Fotos beachten sollte und was man von Profi-Fotografen abschauen kann kann, seht Ihr in folgendem Tutorial auf den Fujifilm-Webseiten: https://www.fujidirekt.de/food-fotografie

Das Geleitshaus von Weißenfels


Auf einer meiner vielen Stadtrundreisen entdeckte ich dieses Haus. Das „Geleitshaus“ ist das ehemalige „Geleitsamt“, welches in der Vergangenheit zum Eintreiben und Bezahlen der Steuern und Zölle diente. Reisende oder Händler hatten hier auch die Möglichkeit, sich Begleitschutz (Söldner, Soldaten) „anzumieten“. Eine gewisse Berühmtheit erlangte das Haus durch Sezierung und Einbalsamierung des Schwedenkönigs Gustav Adolf.
Heute beherbergt das Geleitshaus einen Pub („Battlefield“) und das Gustav-Adolf-Museum.

Leipzig, das „Alte Rathaus“

Das alte Rathaus wurde hier unter dem damaligen Bürgermeister Hieronymus Lotter zwischen 1556 und 1557 erbaut. Der eigentliche „Urheber“ des Entwurfes war Obermeister Paul Speck und nach dessen Tode Meister Paul Widemann.

Das Haus wurde in den folgenden Jahrzehnten recht häufig verändert und der heutige Zustand ist überwiegend ein Nachbau aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Das Rathaus ist eines der wichtigsten Bauwerke aus der Epoche der Renaissance. Die Stadtverwaltung von Leipzig zog 1905 in das „Neue Rathaus“ um und im Zuge dessen wurde das Objekt renoviert, umgebaut und in das „Stadtgeschichtliche Museum“ umgewidmet.

Besonders interessant und schön ist hier der große Festsaal, die originalgetreue Aufbereitung der Wohnverhältnisse aus Leipzig-Grünau (DDR), die Ratsstube und das Landschaftszimmer des Spätbarocks. Das Museum zeigt die wesentlichen Epochen der Stadtgeschichte – von den Ursprüngen der Besiedelung der Gegend, über das Mittelalter, der „Wendezeit“ bis hin zur Gegenwart.