Karneval und Fasching aus der Hand fotografieren

Ausgerechnet mitten im Sommer und zur Zeit der EM  in Frankreich an den Düsseldorfer Karneval  aus jüngst vergangenen Narrentagen zu denken – zeugt das etwa von einem besonders ausgeprägten Potenzial an Pappnasen-Mentalität? Mitnichten!

Das Thema Karneval fotografieren  ging im Frühjahr schlicht und ergreifend unter, da in Düsseldorf der Rosenmontagszug wegen Schlechtwetterwarnungen am dritten tollen Tag ausfiel, aber am 13.06.2016 nachgeholt werden konnte. Dafür an einem Sonntag und bei strahlend schönem Sonnenschein.

Kleine Fotogalerie mit viel Helau und Alaaf

Mit rund 10.000 Jecken (auch aus Köln!) in der Stadt war der Rummel recht angenehm. Ein Vorteil für mich: Endlich konnte ich ungestört fotografieren. Keine Drängelei, beste Sicht aus allen Perspektiven – und ideal um Schnappschüsse nach Lust und Laune aus nächster Nähe zu machen. Fast jede Aufnahme klappte auf Anhieb. Eine kleine Auswahl zeige ich Euch hier.

Und wenn ihr wissen möchtet, wie man den Fasching vielleicht noch besser fotografieren kann, dann schaut Euch einfach mal auf der Website von FUJIdirekt das passende Tutorial an: Fotografieren zur fünften Jahreszeit.

Verspäteter Karneval in Düsseldorf am 13.06.2016

Schnappschüsse von Honigbienen

Im Mai ist die große Schwarmzeit der Honigbienenvölker. Und das Nahrungsangebot wurde aufgrund der sonnigen Tage enorm erhöht. Letztes Wochenende verweilte ich fast einen ganzen Nachmittag in den Parkanlagen rund um die LVR-Klinik in Düsseldorf und schoss einige Hundert von Schnappschüsse, um Bienen bei ihrer Arbeit inmitten der ergiebigen Pollenpracht festzuhalten.

So gelingen die Schnappschüsse

Um an den Nektar heranzukommen, müssen die Bienen zum Blütengrund vorstoßen. Das bedeutet: Um eine Biene im Anflug oder in Startposition wirklich scharf ablichten zu können, empfehlen sich Makroaufnahmen.  Wenn man nicht ängstlich ist, kann man sich den Insekten sehr gut nähern. Die Bienen lassen sich nicht stören, solange man geduldig ist und ruhig bleibt, stellt man auch keine Bedrohung dar.

Abschließender Tipp: Wenn Ihr mehr erfahren wollt, wenn man gute Schnappschüsse von Tieren in Bewegung hinbekommen kann, dann schaut Euch einmal folgendes Tutorial an: https://www.fujidirekt.de/schnappschuesse

Blumenfotos ganz nah | Frühlingsgefühle Teil 2

Nachdem der Tanz in den Mai wegen des scheußlichen Wetters buchstäblich ins Wasser gefallen war, zeigt sich seitdem der Frühling von seiner Sonnenseite. Dementsprechend stehen die Bäume und Pflanzen in voller Blüte. Gerade noch die richtige Zeit für schöne Blumenfotos im Frühling.

Wer nicht zu den ca. 20 Millionen Menschen gehörte, die zu dieser Zeit von Pollenallergien geplagt wird, dem bietet eine wunderschöne und vielfältige Blumenpracht in den zahlreichen Parkanlagen und Gärten ausreichend Bildmotive. Mich zog es noch einmal in den Düsseldorfer Nordpark, um dort ausgiebig die Motiv-Programme meiner Lumix –Kamera DMC TZ30 zu auszuprobieren. Ich will bei meinen Fotosessions ihre Funktionen und Möglichkeiten möglichst weit ausreizen, um herauszufinden, ob sich für Blumenfotos und Makroaufnahmen nicht doch die Anschaffung einer teuren Spiegelreflexkamera mit separaten Objektiven lohnen würde. Den Fokus legte ich heute auf Nahaufnahmen von Blüten. Der 24 mm Weitwinkel ist schon für sehr kurze Entfernungen zum Objekt hilfreich, aber mit Einstellungen wie Autofokus (AF-Makro) Makro-Zoom soll man brauchbare Aufnahmen bei bis zu 3 cm Abstand vom Objekt hinbekommen, sofern dabei keine Überschattungen stören.

Als empfindlicher Allergiker will man sich vielleicht nicht zu sehr ein eine Blüte heranwagen und kommt auf die Idee, mit der Funktion Tele-Makro (12x und höher einstellen) zu arbeiten, dabei passierte es allerdings, dass kein Motiv ordentlich fokussiert werden konnte, sobald man sich unter einem Meter näherte.

Ich zog es bei allen Blumenmotiven vor, mich möglichst nah an das Objekt zu wagen. Die Aufnahme war nicht immer gleich optimal, aber nach zahlreichen Knips-Versuchen wurden die Bilder zufriedenstellend.

Food-Fotos – scharf angerichtet

Als strenger Vegetarier bin ich es gewohnt, auf möglichst unkomplizierte Weise mein eigenes Essen zuzubereiten, während andere munter grillen, brutzeln und braten.Vor einem Gartenfest beispielsweise koche oder brate ich mir beispielsweise vor einem Gartenfest ein paar Basics zusammen, die ich dann nur noch schnell erhitzen muss oder auch kalt genießen könnte.

Damit es nicht immer die gleiche Kochroutine wird, pflege ich eine kleine Versuchsküche, die mit ein paar Food-Fotos mit der Digital-Kamera und kleinen Notizen dokumentiere, damit ich jederzeit sie leicht abrufen und bei Bedarf beliebig variieren kann.  Am liebsten sind mir Speisen ganz ohne Fleischersatz wie Seitan, Soja oder Tofu, aber bei bestimmten Gelegenheiten finden solche Zutaten auch den Weg in meine Pfanne – häufig auf Wunsch von Gästen.

Kulinarische Ideen in der Fotosammlung

Auf diese Weise kamen bis heute eine ganz ordentliche Anzahl wunderbarer Rezepte mit Einflüssen aus vielen Ländern zusammen.Von der  indischen, afrikanischen, thailändischen und albanischen Küche bis hin zu vegetarischen Ausgaben solider Hausmannskost aus unseren Landen. Für ein Kochbuch halte ich meine Hobbykoch-Experimente längst noch nicht ausreichend, aber für den kulinarischen Hausgebrauch sind sie ideal.

Heute möchte ich Euch ein paar Beispiele vorstellen, die mir ausgesprochen gut geschmeckt haben – wie zum Beispiel ein Birnen-Curry auf thailändischem Duftreis, gebratene Äpfel mit Avokado und Salat….

Last but not least: Was man beim Knipsen von leckeren und scharfen Food-Fotos beachten sollte und was man von Profi-Fotografen abschauen kann kann, seht Ihr in folgendem Tutorial auf den Fujifilm-Webseiten: https://www.fujidirekt.de/food-fotografie

Das Geleitshaus von Weißenfels


Auf einer meiner vielen Stadtrundreisen entdeckte ich dieses Haus. Das „Geleitshaus“ ist das ehemalige „Geleitsamt“, welches in der Vergangenheit zum Eintreiben und Bezahlen der Steuern und Zölle diente. Reisende oder Händler hatten hier auch die Möglichkeit, sich Begleitschutz (Söldner, Soldaten) „anzumieten“. Eine gewisse Berühmtheit erlangte das Haus durch Sezierung und Einbalsamierung des Schwedenkönigs Gustav Adolf.
Heute beherbergt das Geleitshaus einen Pub („Battlefield“) und das Gustav-Adolf-Museum.

Leipzig, das „Alte Rathaus“

Das alte Rathaus wurde hier unter dem damaligen Bürgermeister Hieronymus Lotter zwischen 1556 und 1557 erbaut. Der eigentliche „Urheber“ des Entwurfes war Obermeister Paul Speck und nach dessen Tode Meister Paul Widemann.

Das Haus wurde in den folgenden Jahrzehnten recht häufig verändert und der heutige Zustand ist überwiegend ein Nachbau aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Das Rathaus ist eines der wichtigsten Bauwerke aus der Epoche der Renaissance. Die Stadtverwaltung von Leipzig zog 1905 in das „Neue Rathaus“ um und im Zuge dessen wurde das Objekt renoviert, umgebaut und in das „Stadtgeschichtliche Museum“ umgewidmet.

Besonders interessant und schön ist hier der große Festsaal, die originalgetreue Aufbereitung der Wohnverhältnisse aus Leipzig-Grünau (DDR), die Ratsstube und das Landschaftszimmer des Spätbarocks. Das Museum zeigt die wesentlichen Epochen der Stadtgeschichte – von den Ursprüngen der Besiedelung der Gegend, über das Mittelalter, der „Wendezeit“ bis hin zur Gegenwart.

Wenn der Nordpark blüht: Frühlingsfotos 2016

Frühlingsfotos im Nordpark von Düsseldorf

Gestern war endlich mal ein chilliger Sonntag (keine Termine, keine Pläne) und obendrein das nahezu perfekte Wetter zum Tutorial für das bessere Fotografieren von Frühlingsblumen. Nicht zu viel Sonne eben, da sich am Himmel über Düsseldorf immer wieder dichte Wolkengruppen bildeten. Leider herrschten so für mich als Allergiker ziemlich üble Rahmenbedingungen. Der Pollenflug der Birke war stark, was allein schon einen Knock-out bedeuten konnte. Dazu kamen Esche, Erle, Gräser, Löwenzahn und, und, und.  Aber nichts da: Darüber wollte ich keine weiteren Gedanken verschwenden. Meine Kamera war aufgeladen und Blumen und Bäume muss man eben dann fotografieren, wenn sie in voller Blüte stehen. Der doofe Heuschnupfen sollte mich nicht ausbremsen. Nachdem ich mir doppelte Dosis Citirizin eingefahren hatte, brachen wir auf. Nachmittags gegen 15:30 Uhr erreichten wir nach einem ausgedehnten Spaziergang am Rhein den Nordpark. Trotz der vielen immer deutlich sichtbaren Nachwirkungen des unglaublich heftigen Gewittersturms Ela vor knapp zwei Jahren, erwarteten uns zahlreiche fotogene Oasen mit Aprilblühern. Eine kleine Auslese der über 100 Bilder findet ihr hier.

Die Liebfrauenkirche von Halberstadt

Kirchenmotive in Halberstadt

Diese burgähnliche Kirche erinnert an eine romanische Basilika. Sie ist die einzige in dieser Gestaltung in ganz Mitteldeutschland. Die Liebfrauenkirche lässt sich auf dem Domplatz bewundern. Interessant ist hier auch der restaurierte Kreuzgang mit ausgestellten Exponaten aus den nicht mehr existierenden Fachwerkhäusern der Stadt (siehe dazu die Bombardierung vom 08.04.1945)

Weißenfels – (eine) Perle an der Saale

Eine Fotosession in Weißenfeld

Im Süden des (neuen) Bundeslandes Sachsen-Anhalt erstreckt sich das Weißenfelser Land. Hier findet man alles, was man zum „Glücklichsein“ benötigt: fischreiche Gewässer, leckere Weine, Wälder, ein mildes Klima und fruchtbare Böden. Die Gegend ist voll von herrlichen Schlössern, Denkmäler, Burgen und sonstigen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen.
Herausragend ist hier – neben Naumburg – Weißenfels. Der interessierte Tourist kommt in diese Stadt per Bahn über Naumburg, Zeitz oder Leipzig. Wenn man Weißenfels besucht, sollte man sich unbedingt das Geleithaus, das Schloss „Neu – Augustusburg“, die Marienkirche und selbstverständlich die Saalepromenade mit dem Bootsverleih anschauen.

Weiter Lesen:
Fremdenverkehrsverein Weißenfelser Land
Stadt Weißenfels

Neo Rauch in der Elisabethkapelle (Naumburg)


Die Fenster der Kapelle stammen vom Leipziger Maler Neo Rauch. Die Motive entsprechen im wesentlichen die folgenden Stationen des Lebens der heiligen Elisabeth von Thüringen:
– die Pflege der Kranken
– die Spende von Kleidern an Bedürftige
– die Verabschiedung von ihrem Gatten, bevor sie zum Kreuzzug aufbrach.
Die Entwürfe des Künstlers wurden von der Firma „Domglas“ (Naumburg) in rubinroten Glas umgesetzt. Hier wurde
mundgeblasenes „Echt-Antik-Glas“ verwendet.