Bahnhofsimpressionen

Schnappschüsse von einem alten Personenbahnhof im Industriegebiet

Vor einiger Zeit entdeckte ich dieses Objekt in einem bekannten Internetimmobilienmarkt, was selbstverständlich meine Neugierde weckte. Also – Kamera ausgepackt und auf zum „Ruinenschleichen“. Mich begrüßte hier ein relativ gut erhaltener Personenbahnhof in einem ehemaligen Leipziger Industriegebiet. Dieses „Kleinod“ steht analog zum Schimmelbefall gefühlte 50 Jahre herrenlos leer und hat für diese Verhältnisse eine erstaunlich gut erhaltene Bausubstanz. Interessant ist für mich auch, dass hier trotz perfekter Lage und einfachster Begehmöglichkeit kaum Motive in der Lostplaces/Urbex-Szene publiziert wurden.
Die Bilder wurden geringfügig mit der InstagramApp verändert.

Renaturierungen in Leipzig


Dieser Streifen Natur gehört zu den eher jüngeren Parkanlagen der Stadt. Hier befand sich bis 1990 zwischen der Industriestraße und dem Industriekanal „Karl-Heine-Kanal“ ein Verladebahnhof für die, damals aktiven, Betriebe.
Die freigewordene Fläche wurde rund um die EXPO 2000 als Freizeit- und Naherholungsgebiet weiter entwickelt. Sie umfasst rund 3,5ha und führt zum Stelzenhaus (bekanntes und beliebtes Restaurant und Heimat des „Social LAB“), der Konsumzentrale und der König-Johann-Brücke.

Der Park am Schloss von Leutzsch

Einst war Leutzsch in Leipzig ein typisches Industriellen- und Arbeiterviertel. Darüber hinaus existierte dort auch eine noble Villenkolonie für Industrielle – in der Regel mit großzügigen Parkanlagen ausgestattete Grundstücke. Zu den prominentesten Bewohnern der Kolonie zählten beispielsweise und der Dirigent Kurt Masur und der Maler Bernhard Heisig.  Soviel zur Vorgeschichte.

Leutzsch in Leipzig eingemeindet

Seit 1922 gehört die frühere Landgemeinde Leutzsch im Leipziger Westen mit über 15.000 Einwohnern zu Leipzig.

Schlosspark von Leutzsch zu DDR-Zeiten und danach

Bis in die 70er Jahre stand dort eine „Fluchtburg“ der ehemaligen Ritter von Leutzsch. Leider wurde diese im Zuge der „gesellschaftlichen Neustrukturierung“ der ehemaligen DDR abgerissen. Heute lässt sich nur noch das oben in der Galerie gezeigte Bodendenkmal im Ansatz erahnen.

2007 wurde die gesamte Fläche wurde durch zahlreiche Verschönerungs- und Aufwertungsarbeiten als Stadtteilpark neu gestaltet.

Herbstimpressionen – nach dem Regen

Die Herbstfotografie hat was, besonders den herbstlichen Wald festzuhalten ist ein faszinierendes Feld für viele Fotografen. Dort bietet sich ein herrliches Farbenspiel an und nicht zuletzt gute Chancen auf wunderschöne Aufnahmen vom „Goldenen Herbst„. Wer es schafft, früh aus den Federn zu kommen, für den lohnen sich auf alle Fälle die frühen Morgenstunden, dem Spätaufsteher bleibt hingegen immer noch Zeit vor und kurz nach dem Sonnenuntergang.

Die  folgenden Motive von Blättern nach dem Regen wurden allerdings nicht im Wald sondern im „Kiez“ von Leipzig/Plagwitz aufgenommen. Es handelt sich hierbei um die studentisch dominierte Flaniermeile „Karl Heine Straße„.

Übrigens: Für Einsteiger gibt es im Internet einige einige sehr hilfreiche Tutorials zum Thema Herbstfotografie. Eins nenne ich gleich mal hier, weil dort zudem noch Tipps zur Nacharbeitung von Fotos gegeben werden, beispielsweise,  wie man Lichtstimmungen ganzheitlich verändern oder selektiv bestimmte Farbtöne hervorheben bzw. zurücksetzen kann: www.fujidirekt.de/fotos-im-herbst 

 

Ehemaliges, leerstehende Messehaus aus der DDR


Das wundervolle Objekt wurde von mir  im Laufe des Jahres 2014 besucht. Nach einer relativ komplizierten Klettertour durchstöberte ich das ehemalige und nun leerstehende Messehaus. Wirklich faszinierend waren hier die Wandbemalungen: generell denke ich bei solchen Inspirationen, dass sich „Kunst“ eigenständig Räume in derartigen Orten sucht. Recht gut erhalten ist übrigens die alte Telefonschaltzentrale und im Moment finden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt.

Verlassene Wohnungen von Werktätigen der DDR


Diese seit langem aufgegebenen Wohnungen von ehemals Werktätigen in der Deutschen Demokratische Republik befinden sich im Westen der Stadt Leipzig auf dem Gelände einer verlassenen Brauerei. Ich entdeckte diese während einer Erkundungstour, irgendwann Mitte des Jahres 2014. Interessant war hier die untypisch gehobene Ausstattung. Vermutlich wohnte hier sogar die ehemalige Betriebsleitung.

Makrofotografie im Sommerregen

Die gleich folgenden Motive für die Regentropfenmakros entstanden während einer Mittagspause nach einem recht ordentlichen Sommerregen. Natürlich sind solche extremen Nahaufnahmen etwas schwierig umzusetzen und hier empfehle ich gern – neben einer ruhigen Hand – den Umbau eines geeigneten KIT-Objektives mit Hilfe von einem Retroadapter. Dieses Werkzeug erlaubt die Montage des Objektives in umgekehrter Anordnung.

Makrofotografie oder andere Regenaufnahmen

Es müssen nicht unbedingt Makrobilder sein, generell zeigen  sich bei Wind und Wetter zahlreiche spannende Motive, die sich lohnen, dafür ordentlich nass zu werden. Man kann den Regen sogar als Hauptmotiv einsetzen oder ein bestimmtes Hauptmotiv dramatisch inszenieren. Ich habe dazu im Internet ein recht interessantes Fototutorial gefunden, welches genau dieses Thema behandelt. Es heißt: „Starke Aufnahmen bei schlechtem Wetter„. Schaut einfach mal rein: www.fujidirekt.de/fotografieren-bei-schlechtem-wetter

So wohnte man im „Osten“

Kleine Fotoreise durch das Leben in der DDR

Diese Einblicke in das Leben der ehemaligen „Deutschen Demokratischen Republik“ (kurz DDR) entdeckte ich rein zufällig im „Stadtgeschichtlichen Museum“ von Leipzig. Dieses lässt sich ganz in der Nähe der bekannten Thomaskirche finden. Eine nette Mitarbeiterin des Hauses erklärte mir, dass dieser nachgestellte Raum die typischen Wohnverhältnisse aus dem Stadtteil „Leipzig-Grünau“ (Plattenbau) abbildet. An die konkrete Einrichtung, die Möbel, die oftmals triste Gestaltung der Wände ohne Kalender und an das Mobiliar kann ich mich nicht mehr so genaus erinnern, die Lebensmittel, die in der DDR-Ausstellung gezeigt werden,  sind mir aber durchaus noch bekannt. Wo lagen eigentlich damals die sozialistischen Abreißkalender von damals? Irgendwo in einer Schublade oder so,hm, keine Ahnung….

Jetzt einige Beispiele aus dem Alltag bis zur Wende:

Apropos Kalender in der DDR…

Vielleicht sollte ich mir einige der Aufnahmen von den charakteristischen Exponaten (Man achte nur mal auf „First Class Kaffee!) zum Lebenstandard in der DDR zum Jahreswechsel an meine eigenen vier Wände hängen, womöglich als Wandkalender mit dem Thema „Wie einst in der SBZ“ (für nicht Eingeweihte heißt das Sowjetische Besatzungszone) . Hey, das wäre doch was, wenn man es mit Humor nehmen kann: Zwölf persönliche Meistermotive für zwölf Monate voller Nostalgie….plus Deckblatt:-)

Street-Art im Leipziger Zollamt – Fotos

Berufliche Ausbildung in der Messestadt Leipzig in „Street-Art“

Vor einiger Zeit fand ich Gelegenheit, diese Location zu besuchen. Sie ist das alte Zollamt und nach Aussagen einiger Anwohner wurden hier nicht nur „zollamttypische“ Arbeiten erledigt, sondern auch angehende Beamte ausgebildet. Interessant ist hier auch die räumliche Nähe zu den vielen Messegebäuden der Innenstadt.

Rummel in der Messestadt

Rummel-Fotos von der Kirmes in Leipzig

Hach – es ist mal wieder soweit: die „Kleinmesse Leipzig“ startete vor ein paar Tagen. Der Ort des Gelächters, des gemeinsamen Vergnügens und der äußerst kreativen Fahrgeschäfte befindet sich in der Nähe vom Cottaweg und der Jahnalle. Der „Rummel“ besitzt eine lange Tradition und zog schon im 10. Jahrhundert viele Schausteller an: hier wurden die Leipziger und anwesende Händler mit faszinierenden Attraktionen und Kunststücke unterhalten.

Das Event findet hier jeweils im Frühling (April) und Herbst (August) statt und der absolute Höhepunkt ist das beliebte Höhenfeuerwerk.

Wo?
Leipziger Kleinmesse
Cottaweg 4
Leipzig (Lindenau)
via Tram: 7, 15, 8, 3 (Haltestelle: Angerbrücke / Straßenbahnhof)

Weitere Informationen
Kleinmesse – Leipzig (Lindenau)

Die Langzeitbelichtungen wurden mit der folgenden Canon 600D-Modifikation aufgenommen: ISO 100, 55er KIT-Objektiv und 5-15 Sekunden Belichtungszeit.