Unterwegs im Dom von Merseburg

Besucht man die schöne Stadt Merseburg in Sachsen-Anhalt, sollte man als interessierter Gast selbstverständlich den Dom anschauen. Dieser ist vor allem wegen der „Merseburger Zaubersprüche“ und der Geschichte – beginnend mit den Ottonen – bekannt.

Das Gotteshaus geht auf die Johanniskirche (gestiftet durch Heinrich I.) zurück. Diese Kirche wurde als Sitz des Merseburger Bistums genutzt. Selbstverständlich wurde das Gebäude im Laufe der Zeit und Entwicklung schlichtweg zu klein, weswegen der Bischof Thietmar v. Merseburg Anfang Mai / 1015 die Errichtung einer großen und repräsentativen Kathedrale begann. Die erste Weihe des vierstöckigen Baus fand in Anwesenheit des damaligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II statt. Eine zweite Weihe wurde nach diversen Unglücken und einem größeren Wiederaufbau 1042 notwendig.

Zwischen 1510 und 1517 wurde der Dom durch Bischof „Thilo von Trotha“ im Stile der Spätgotik so umgearbeitet, dass aus der alten Anlage nun eine Hallenkirche wurde.

Weitere faszinierende Meilensteine der Domgeschichte sind die Aktivitäten Martin Luthers (1545) und der Einzug der Reformation.

Weitere Informationen:
Öffnungszeiten, Besucherservices, Ausstellungen und Eintrittspreise
Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

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