Besuch eines alten DDR Buchhandelshaus

Auf einen meiner vielen Erkundungstouren entdeckte ich den zentralen Buchsortimenter LKG der ehemaligen DDR. Das Haus wurde 1946 eröffnet und bereits 1951 Marktführer in diesem Segment. Interessant ist auch, dass um die Zeit der „politischen Wende im Jahr 1989″ rund 1000 Mitarbeiter dort beschäftigt waren, welche einen Umsatz von mehr als einer Million DDR-Mark erwirtschafteten.
Beim „Rundgang“ oder „Stromern“ entdeckte ich im Handelshaus sogar Spuren diverser Filmaufnahmen der äußerst beliebten Krimiserie „Tatort“, welche möglicherweise seinerzeit sogar in der DDR gedreht worden waren.
Das Objekt wurde grundlegend saniert und beherbergt nun Wohnungen.

Die Sankt Martini Kirche am Tor zum Harz


Die Kirche „St. Martini“ von Halberstadt wurde erstmals im Jahre 1186 erwähnt. Leider wurde dieses wunderschöne Kunstwerk am 8. April 1945 so stark beschädigt, dass es von 1945 bis 1954 unter Federführung des Architekten Walter Bolze neu aufgebaut werden musste. Den Fokus der Wiederherstellung von Sankt Martini  legte man auf das Dach und die beiden charakteristischen, da ungleich  hohen Türme, die das Stadtbild besonders prägen. Die letzten Sanierungsarbeiten in der Sankt Martini Kirche von Halberstadt wurden Anfang des aktuellen Jahrhunderts begonnen, der Grund hierfür war „profaner“ saurer Regen.

Standort-Informationen zur Sankt Martini Kirche von Halberstadt
Hoher Weg 12C, 38820 Halberstadt
Webseite, St. Martini
Weiter lesen:
Evanglische Kirchgemeinde Halberstadt

Auf dem Domplatz


Besucht man Halberstadt, findet man hier – auf dem Domplatz – die interessantesten Bauwerke in einem historisch einmaligen Ensemble. Im Osten befindet sich der Dom, der hier im Westen von der Liebfrauenkirche begrenzt wird. Im Norden können interessierte BesucherInnen die alten Domherrenkurien, die Dombauhütte, das Gleimhaus und das Heineanum bewundern. Etwa 300 Meter gegenüber dem Dom befindet sich die Liebfrauenkirche – eine alte Basilika aus dem 12. Jahrhundert.

Das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig ist wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es erinnert an die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Preußen, Russland und Frankreich / Napoleon. Das Denkmal wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und interessierte BesucherInnen können es in der Nähe des bekannten Leipziger Südfriedhofs finden und bewundern.
Die Besichtigung sollte eigentlich als „Pflichtprogramm“ betrachtet werden. Sie ist erfordert allerdings durch die vielen engen Gänge und Treppenstufen eine gewisse Fitness. Eine Ausweichmöglichkeit in Form eines Aufzugs wurde durch den Förderverein vor einigen Jahren installiert. Wie dem auch sei, die Aussicht auf die „Dächer von Leipzig“ vom Dach des „Völki“ ist natürlich wunderschön.

 

Urlaubsbilder mit Kinoerlebnis in einem Fotobuch

Gerade habe ich eine interessante Neuerung  für Urlauber gefunden, die ihre Reiseerlebnisse nicht nur auf Bildern festgehalten haben, sondern ebenso fleißig als Filmautoren unterwegs waren. Das werden bestimmt die meisten von Euch sein. Bei Fujidirekt kann man seit Neuestem ein Fotobuch mit eingebautem Video-Monitor einschließlich Stereo-Boxen (unsichtbar) erwerben. Das alles sieht für meinen Geschmack recht brauchbar aus und funktioniert zudem völlig unkompliziert.

Der Sommerhit für Fotobuch-Fans

Dieses sogenannte Video-Fotobuch verfügt über einen Festspeicher für rund 30 Minuten Spielzeit. Man braucht das eigene Videomaterial nur per USB zu übertragen und schon können die schönen Urlaubsfilmchen bewundert und angehört werden. Wer Spaß an solch einem Video-Fotobuch hat, sollte mal auf die Webseite „www.fujidirekt.de/fotobuch-mit-video“ gehen und sich das Ganze mal in Ruhe anschauen.

Fotobuch mit Video von FUJIFILM
Fotobuch mit Bildmonitor und Stereo-Lautsprechern (Original Bild von der Website)

Russland in Leipzig, die Gedächtsniskirche

Die russische Kirche von Leipzig ist eine Nachbildung der Auferstehungskirche aus Moskau-Kolomenskoje und dient dem Gedenken an die 22.000 russischen Soldaten, welche während der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 das Leben verloren.

Im Schlossgarten von Merseburg


Der Schlossgarten von Merseburg befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Dom und liegt oberhalb der Saale. Die Geschichte des Areals lässt sich bis in das Jahr 1660 zurück verfolgen: der nicht mehr verwendete Königshof wurde zu einem „typischen“ Lustgarten umgestaltet. Weitere Umarbeitungen fanden 1825 statt und die heutige Form erhielt diese Grünfläche nach Beseitigung der Kriegsschäden und Entkernung 1968

Unterwegs im Dom von Merseburg

Besucht man die schöne Stadt Merseburg in Sachsen-Anhalt, sollte man als interessierter Gast selbstverständlich den Dom anschauen. Dieser ist vor allem wegen der „Merseburger Zaubersprüche“ und der Geschichte – beginnend mit den Ottonen – bekannt.

Das Gotteshaus geht auf die Johanniskirche (gestiftet durch Heinrich I.) zurück. Diese Kirche wurde als Sitz des Merseburger Bistums genutzt. Selbstverständlich wurde das Gebäude im Laufe der Zeit und Entwicklung schlichtweg zu klein, weswegen der Bischof Thietmar v. Merseburg Anfang Mai / 1015 die Errichtung einer großen und repräsentativen Kathedrale begann. Die erste Weihe des vierstöckigen Baus fand in Anwesenheit des damaligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II statt. Eine zweite Weihe wurde nach diversen Unglücken und einem größeren Wiederaufbau 1042 notwendig.

Zwischen 1510 und 1517 wurde der Dom durch Bischof „Thilo von Trotha“ im Stile der Spätgotik so umgearbeitet, dass aus der alten Anlage nun eine Hallenkirche wurde.

Weitere faszinierende Meilensteine der Domgeschichte sind die Aktivitäten Martin Luthers (1545) und der Einzug der Reformation.

Weitere Informationen:
Öffnungszeiten, Besucherservices, Ausstellungen und Eintrittspreise
Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

Der Ursprung des europäischen Porzellan – Die Albrechtburg (Meißen)


Die Albrechtburg ist äußerst reizvoll mit dem Meißner Dom verbunden und natürlich auch auf den üblichen Postkartenmotiven zu finden. Sie wird als die sog. „Geburtsstätte“ des sächsischen oder auch europäischen Porzellan (erfunden oder gefunden durch Johann Friedrich Böttger unter dem Herrscher August d. Starken) betrachtet.
Sie war nach der Entfernung aus dem „Hofzubehör“ zwischen 1710 und 1863 die Heimat der sächsischen Porzellanmanufaktur und wurde nach deren Auszug 1870 restauriert. Die Burg gehört heute zu den „Staatlichen Schlössern und Gärten“ in Sachsen und beherbergt ein Museum.