Ausbesserung und Reparatur (Lostplace bei den Russen)


Auf dem Gelände wurde wohl in den Zeiten der ehemaligen DDR vom Militär der Sowjetunion KFZ ausgebessert und repariert. Anfang 2008 waren hier umfassende Bauarbeiten im Gange und man vermutet, dass verseuchtes Erdreich entsorgt wurde. Im Zuge dessen wurden viele Gebäude abgerissen. Das besuchte „Lostplace“ ist wegen der noch sichtbaren und gut erhaltenden Architektur äußerst faszinierend und mit etwas Russischkenntnissen lässt sich die spezielle „Story“ anhand der auffindbaren schriftlichen Zeugnisse nachvollziehen.

Wandkalender mit echten Thaihühnern?

Nachdem ich im vergangenen Frühling verschiedene Orte in Thailand besucht hatte, waren auf meinen beiden Speicherkarten rund 4000 Aufnahmen – viele davon in einer Auflösung, die sich auch für großformatige Drucke eignen würden. Zum Beispiel als Wandkalender oder Leinwandbilder. Das war für meine Verhältnisse schon eine Top-Leistung. Der Grund war lag auf der Hand, viele Fotos hatte ich mit der Serienbildfunktion meiner Digitalkamera direkt aus Fahrzeugen oder von Schiffen geknipst hatte.  Aber diese Bildermenge zu sortieren, war schon ein schönes Arbeit. Bis Ende November habe ich mir ein Zeitlimit für die Kalenderfotos gesetzt, bis dahin will ich für aus drei unterschiedlichen Fotostrecken gewählte Bildmotive jeweils Titelbilder für das Deckblatt und 12 Motive für Kalenderseiten in meinem Photoshop bearbeiten und einsetzen.

Glückliche Bilder vom Hühnerhof

Am liebsten hätte ich zwar einen Tierkalender, aber dafür reicht die Vielfalt der Objekte vielleicht nicht. Hauptsächlich hatte ich ja Thaihühner und sonst ein paar Hunde mit der Kamera erwischt. Nun ja, vielleicht kriege ich auch einen schönen Kalender mit Porträts von meinen gefiederten Freunden aus Nong-Wang zusammen. Wenn nicht, werde ich mich an meinen Tempelordner rangehen oder die vielen Schnappschüsse von vegetarischen Gerichten aus Südthailand noch einmal begutachten. Wenn jemand Lust verspürt, mir bei der Auswahl zu helfen, kann er oder sie gerne einen  Kommentar hinterlassen.

Urlaub am Baggersee Kulki

Der Spitzname „Kulki“ kommt von Kulkwitzer See

Ein weiterer typischer Baggersee ist der „Kulki“. Dieser Spitzname ist eine typische Verniedlichung von der Bezeichnung „Kulkwitzer See“. Das Gewässer befindet sich im Westen der Stadt, neben dem Ortsteil Grünau. Es gehört zu den eher kleineren Seen des „Neuseenlands“ von Leipzig.
Auf Grund der hervorragenden Wasserqualität ist der Kulki bei Tauchsportlern äußerst beliebt: es befinden sich hier drei Taucheingänge mit Unterwasserplattformen und versunkenen Objekten.

 

Ruinenschleichen im Sachsenbräu

Sachsenbräu aus der früheren DDR

Vor ein paar Tagen trieb mich die Neugier auf das Areal einer bekannten und nicht mehr existierende Brauerei. Diese produzierte wohl zu Zeiten der ehemaligen DDR ein äußerst beliebtes (auch im „Westen“) Exportbier. Das Areal befindet sich in einem bekannten ehemaligen Leipziger Industriegebiet, welches derzeit einige Revitalisierungen und Renaturierungen erleben darf. Ein bekannter Discounter „belegt“ große Teile der ehemaligen Brauerei und man rechnet derzeit mit der Sanierung der alten Hausmeisterwohnung. Der Fokus der Galerie liegt genau auf den Resten dieser aufgegebenen Wohnung.

Der Cospudener See von Leipzig


Der Cospudener See, welcher sich im Süden der wunderschönen sächsischen Metropole Leipzig befindet, hat eine Fläche von rund 400ha, er ist Bestandteil des sogenannten Leipziger „Neuseenlandes“ und lässt sich perfekt per Rad (Clara-Park), den Öffentlichen Nahverkehrsmittel oder mit dem Auto über Markkleeberg ansteuern. Jahr für Jahr fühlen sich hier eine hohe fünfstellige Zahl an Einwohnern, Touristen und Besuchern von diesem Gewässer angezogen.
Rund um diesen liebevoll genannten „Cossi“ führt ein 10 Kilometer langer asphaltierter Weg: dieser wird von Naherholungssüchtigen, RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen genutzt.
Beliebte „Ergänzungen“ sind hier der Nordstrand und das „Pier1″.
Der Name des Sees stammt im Übrigen von der vergangenen Ortschaft „Kospuden“. Diese musste wegen Braunkohlebergbauaktivitäten im Jahre 1974 weichen.


Direkt am Südufer des Cospudener Sees findet der interessierte Spaziergänger / Radfahrer die Aussichtsplattform mit Namen „Bistumshöhe“. Diese hat eine Höhe von 35 mit 180 Stufen. Rund um den Turm hat sich ein Unternehmer mit seinen Bison und Sikawild-Herden nieder gelassen.

Sankt Trinitatis Kirche von Dresden

Fotografische Eindrücke von der Sankt Trinitatis Kirche (Hofkirche)

Die Kirche – auch „Hofkirche“ – ist der Sitz des katholischen Bistums Dresden / Meißen. Sie befindet sich gleich in der Nachbarschaft vom Zwinger, der Semperoper und dem wieder aufgebauten Schloss von Dresden. Sie ist mit dem Schloß über einen Zugang verbunden, welcher vermutlich in der Zeit des alten Kurfürstentums und – später – Königreichs exklusiv für die damalige Elite verwendet wurde. Die Hofkirche ist bis auf wenige Ausnahmen eigentlich immer geöffnet und sollte selbstverständlich bei einem eventuellen Aufenthalt in der Stadt besucht und bewundert werden.
St. Trinitatis wurde unter Kurfürst Friedrich August II v. Sachsen im Barockstil errichten. Der Architekt des Wunderwerks war Gaetano Chiaveri und die Kirche entstand ungefähr zur selben Zeit wie die evangelische Frauenkirche. In der Gruft befinden sich 49 Sarkophage der Wettinger Kurfürsten und Könige. Man findet hier auch einige Verwandte der Verstorbenen. Das Herz von August des Starken ruht hier ebenfalls.

Sankt Trinitatis Kirche: Öffnungszeiten und Ort:
Theaterplatz, 01067 – Dresden (Stadtplan / GoogleMaps)
Mo, Di 9-18 Uhr
Mi, Do 9-17 Uhr
Fr 13-17 Uhr
Sa 10-17 Uhr / So 12-16 Uhr
Mi und Sa 11.30-12 Uhr: Orgelmusik