Westpaket 2015 – Straßenfest im Kiez

Westpaket 2015: Fotobücher aus dem 19. Jahrhundert?

In Leipzig hört man ständig, dass die Stadt wohl das „neue Berlin“ ist und das Straßenfest Westpaket zeigt das sehr deutlich. Man sieht hier eine unglaubliche Fülle an Ständen, wo diese oder jene „Staubfänger“ veräußert werden, das Publikum ist „bunt“ und das Fest bot faszinierende musikalische und kulinarische Eindrücke aus vielen Ländern. Der Besuch des Straßenfestes lohnt sich definitiv und ich durfte hier einen Glücksfall erleben: Fotobücher aus dem 19.Jhd. gehören nun mir.

Fotos im Park der Kuscheltiere

Putzige Eichhörnchen in der Canon festgehalten

Der „Clara Zetkin Park“ von Leipzig bietet viel Raum für erholungssüchtige Einwohner der Stadt. Hin und wieder treibt es mich ebenfalls nach einer recht arbeitsreichen Phase in diese wunderbare „grüne Lunge“ der Stadt. „Bewaffnet“ mit der neuen Canon EOS 600D entschied ich mich ein erstes Shooting-Experiment: Eichhörnchenfotos. Diese putzigen und unterhaltsamen Tierchen findet man im Frühling, Sommer und Herbst überall im „Clara-Park“.

Wer nun Appetit auf andere Tiermotive bekommen hat, findet mehr Tierfotos in meinem Blog unter Wandkalender mit echten  Thaihühnern und Waldspaziergänge mit Frieda, einer jungen Doggendame.

Fototutorial für Tierfotos im Zoo

Sofern Ihr  Tiere im Zoo gerne in unterschiedlichen Motivsituationen fotografiert und sich ein paar sehr nützliche Tipps anlesen möchtet, erhaltet Ihr unter dem folgenden Link grundlegende Tipps und Inspirationen. Geht einfach mal zu https://www.fujidirekt.de/tiere-im-zoo-fotografieren.

Der Stattpark an den Lindauer Baulücken

Beweisfotos für den Stattpark

Die faszinierende Kunstinstallation namens Stattpark befindet sich direkt am beliebten Leipziger Lindenauer Markt. Der Hintergrund von diesem ungewöhnlichen Objekt ist das Projekt „stadthalten“: hier wurden wendezeittypische Lindenauer Baulücken künstlerisch umgestaltet. Das Beispiel Schilderwald oder auch Stattpark wurde vom Hannoveraner Künstler K. Madlowski aus 100 Parkplatzschildern errichtet, um wildes Parken zu verhindern und auf eine kreative Art auf das vorhandene Flächenpotential hinzuweisen.

Kunst in Klein-Beelitz

Fotostrecke aus den Ruinen von Klein-Beelitz

Ein bekannter Ruinenschleicher-Kollege prägte einmal den Begriff Klein-Beelitz. Dieser erklärt sich über die architektonische Gleichheit zwischen diesem Objekt und den Beelitzer Heilstätten. Manche verbinden hiermit auch die recht gut erhaltene Struktur der Gebäude.
Bei der Fotogalerie handelt es sich um Impressionen aus der Karl Olbricht Kaserne aus dem Leipziger Stadtteil „Gohlis“. Diese war „Herberge“ für das Militär verschiedener Epochen der Neuzeit (also: Sachsen, Preußen, Russen usw.) und wurde lange Zeit dem Verfall und den „Ruinenschleichern“ überlassen. Mit dem Boom der Stadt Leipzig wurde das Areal natürlich wieder entdeckt und derzeit sind umfangreiche Sanierungsarbeiten zu beobachten.

Lost-Places-Fotografie: Der Verwaltungstrakt

Lost-Places-Fotografie aus meinem Archiv

Die Fotoreihe „Verwaltungstrakt“ wurde von mir irgendwann im Jahr 2014 aufgenommen. Es handelt sich hierbei übrigens um größeres Verwaltungsgebäude einer ehemaligen Fabrik für Druckereimaschinen. Diese befand sich in einem aktuell revitalisierten Industriegebiet von Leipzig. Auf dem Gelände sehen interessierte BesucherInnen z.B. den Showroom eines bekannten Händlers für Massivholzmöbel, einen Club und ein Fitnessstudio.
Ein Teil der Motive wurden mit der Samsung NX 11 und einer Makro-Vorschaltlinse aufgenommen.

Stadtmotive: Der Thietmarbrunnen von Merseburg

Meine Aufnahmen vom Thietmarbrunnen von Merseburg

Der Thietmarbrunnen  ist ein „Gedenkobjekt“ an den ehemaligen Bischof von Merseburg – Thietmar von Walbeck. Ihn findet man im Innenhof des originalgetreu gestalteten Kreuzgang vom Merseburger Dom.

Der „Thietmar v. Merseburg“ (Regentschaft: 1009 bis 1019, Bischof und Chronist) schrieb zwischen den Jahren 1012 und 1018 eine Chronik über die Geschichte von 909-1018 mit Fokus auf die Geschichte der Stadt und die Lebenswerke der sächsischen Könige. Beide Aspekte sind für die Person Thietmar eng verbunden: Henrich I hatte bspw. die Grundlagen für die Stadt geschaffen, diese mit einer Mauer umgeben und Otto I. gründete das Bistum.

Fotografie von einem Denkmal in Wurzen

Bilder von einem Denkmal in Wurzen

Irgendwann im Herbst diesen Jahres führte mich ein geschäftlicher Termin in die sächsische Kleinstadt „Wurzen“. Ich war ewig nicht mehr dort und fand endlich einmal Gelegenheit, den berühmten „alten Friedhof“ mit der Kamera zu erkunden. Bei der Fotosession entdeckte ich eine hochinteressante Doppelplastik (Prof. Georg Wrba) unter einem steinernden Spitzbogen. Diese thematisiert sehr eindrucksvoll die Erinnerung der Vermissten und Gefallenen aus dem 1. Weltkrieg. Das Kunstwerk besteht aus Bronze und wurde zwischen 1929 und 1930 aus den Mitteln der Hermann-Ilgen-Stiftung realisiert.

Der Brunnen am Waldplatz – Objektfotografie


Dieser wunderschöne Brunnen lässt sich in der Sachsenmetropole Leipzig bewundern. Er wurde von Prof. Joachim Schmettau erschaffen und der Stadt 1998 übergeben. Das Objekt lässt sich am Schnittpunkt der Jahnallee zur Waldstraße bewundern.

Wie kommt man dahin? Die Straßenbahnen 3,7,15,8 und 4 führen die interessierten Besucher_innen zum Waldplatz, der sich übrigens in der direkten Nachbarschaft zur „Red Bull – Area“ befindet.

3 Fotos von unzeitgemäßen Zeitgenossen in Leipzig


Leider hatte ich zu wenig Zeit, um genügend Fotos von der Plastik schießen zu können. Die Auswahl in der Bildergalerie fällt daher auch etwas mager aus.

Das Kunstobjekt Unzeitgemäße Zeitgenossen lässt sich in der sächsischen Metropole „Leipzig“ bewundern und steht direkt am Anfang der Grimmaischen Straße. Es wurde vom Halleschen Bildhauer Bern Göbel erschaffen und er schenkte die Plastik der Stadt Ende 1990.

Der ehemalige Professor für Bildhauerei inszenierte das Kunstwerk wohl nicht ohne einen Hintergedanken: es zeigt fünf Figuren, die nackt und Prinzipientreu auf einem Balken stehen. Einige Details sind vergoldet: z.B. die Ohren, die Nase oder die Säge.

Märchenfiguren in der Innenstadt

Die Märchenfiguren von Leipzig durch das fotografische Auge gesehen

Die Märchenfiguren gelten als städtisches Schmuckstück. Sie befindet sich in den Promenadenanlagen von Leipzig. Die Ursprünge liegen in einem Kunstwerk vom Josef Magr aus dem Jahre 1906. Die alten Bronzeteile des Brunnens wurden leider während des Zweiten Weltkriegs im Auftrage der Rüstungsindustrie entfernt und die neuen Figuren entstanden 1965 durch die Leipziger Künstlerinnen Elfriede Ducke und Hanna Studnitzka.
Der Brunnen zeigt auf einem Sockel die Bronzefiguren der Märchengestalten Hänsel und Gretel. Über dem Mittelteil schließt sich das Steinrelief der Rexe mit Raben an. Links und Rechts befinden Steinbänke zu deren Kopf die bekannten Schlüsselszenen des Märchens: verlaufen im Wald, Heimkehr und Entdeckung des „Knusperhäuschens“ in Form von Bronzereliefs zu sehen sind.