Im Schlosspark von Altenburg

Fotografische Sehnsucht nach Altenburg

Vor einigen Tagen fand ich endlich wieder einmal Gelegenheit zu einem ausgedehnten „Betriebsausflug“ und dieses Mal trieb mich die fotografische Neugierde in die ehemalige Residenzstadt Altenburg.
Obwohl der Ort den Charme der typischen Nachwendezeit versprüht, durfte ich doch ein faszinierendes florales „Kleinod“ entdecken: der Schlosspark.
Dieser hat eine Tradition, welche bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Hier war einst der alte Herzog Johann von Sachsen „aktiv“, welcher das Areal als Garten im Stile der Renaissance anlegen ließ. Die florale Gestaltung fand ihre „Inspiration“ aus dem Repertoire fremdländischer Gewächse und einheimischer Pflanzen und im Laufe der Jahrhunderte kamen diverse Gebäude wie das Teehaus oder die Orangerie hinzu.

Wem meine Fotos gefallen oder und wer sich für eigene Naturaufnahmen im nächsten Herbst oder auch früher inspirieren lassen möchte, findet auf der folgenden Website zahlreiche Tipps:

Fotografieren Im Herbst – Tutorial von myFUJIFILM

Die Konsumzentrale in Leipzig

Die Konsumzentrale in Leipzig Plagwitz

Die Impressionen Konsumzentrale entstanden irgendwann rund um den „Tag der Industriekultur 2013″. Das Haus wurde übrigens als Klinkerbau mit maritimen Stilelementen von dem Architekten Höger gestaltet und erbaut. Die schiffsbauähnlichen Formen sollen vermutlich Dynamik und zeitgemäße „Modernität“ zum Ausdruck bringen. Die Gestaltung des Inneren wurde entsprechend fortgeführt. Interessant ist auch das Dachgeschoss: hier befindet sich ein alter Versammlungs- und Festsaal, welcher stark der Brücke eines Schiffs ähnelt. Der freundliche und kompetente Organisator der Hausführung erklärte hier, dass mit der Dachgeschossgestaltung der Lenkungsanspruch der Zentrale auf das Netz der Konsumgenossenschaft hier zur Geltung gebracht werden sollte. Das Gebäude wurde zwischen den Jahren 1929 und 1932 erbaut und beherbergt auch in der Gegenwart die Genossenschaft. Es überlebte den zweiten Weltkrieg und die DDR im wesentlichen unbeschädigt und wurde als Teil des „EXPO-Projektes“ umfangreich restauriert.

Mehr Infos über die Konsumzentrale findet Ihr unter den folgenden Links:

– http://www.konsum-zentrale.de/

– https://de.wikipedia.org/wiki/Konsumzentrale

Fotos im Domkreuzgang


Der vierflügelige und zweigeschossige Domkreuzgang hat seinen Ursprung im 13. Jahrhundert und präsentiert den faszinierenden BesucherInnen ein durchgehendes und einfaches Kreuzgratgewölbe. Die Arkadenauffüllungen stammen – als Ergänzung des Ensembles – aus dem 19. Jahrhunderts. Teile des Domschatzes befinden sich hier im Obergeschoss. Bitte hier beachten, dass der Domschatz Montag geschlossen ist.

Architekturfotografie: Im Bahnhof der alten Residenzstadt

Fotosessions am Hauptbahnhof in Leipzig, Altenburg etc.

Wenn man – so wie ich – ständig auf der Suche nach „frischer“ fotografischer Inspiration ist, kommt man natürlich nicht umhin, diverse Bahnhöfe bewundern zu dürfen.
Neben dem Hauptbahnhof Leipzig, den Dresdner Bahnhof usw. ist der Bahnhof von Altenburg eine einzigartige Schönheit, welche in der Form und in dem (!) Zustand selbst in „belebten“ und großen Städten nicht zu finden ist.
Er wurde am Ende des 19. Jahrhundert als Durchgangsbahnhof der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn an der Strecke Leipzig <> Hof <> Nürnberg gestaltet und gebaut. Der federführende Architekt war hier der Dresdner Emil Lehnert und er verbaute am Objekt Elemente aus der Neorenaissance. Der Mittelbau des Hauses präsentiert viele Hinweise zur Skatgeschichte der Stadt.

Das Schloss von Altenburg

Das Schloss Altenburg

Das alte Residenzschloss (Heimat vom Stadt- und Spielkartenmuseum) ist zweifelsohne eines der interessantesten Objekte dieser Art in Thüringen. Ich durfte das Schloss Altenburg während eines letzten Betriebsausfluges entdecken und bewundern. Es befindet sich direkt hinter dem Stadt- und Schlosspark und es finden hier viele „typische“ Events statt. Es ist auch bekannt durch den „Prinzenraub“ von 1455.

Der Ursprung ist übrigens die Namensgeberin der Stadt – die „Altenburg“. Sie befand sich – ganz untypisch – außerhalb der Stadtgrenzen und wurde erstmals 976 von Kaiser Otto III erwähnt. Gelegentlich wurde sie von den Kaisern Friedrich II, Otto IV und anderen besucht und erst Barbarossa wandelte die Burg im 12. Jahrhundert zu einer Kaiserpfalz um. Friedrich I. gab die Stadt übrigens auch als Lehen an Otto von Wittelsbach.

1307 wurde Altenburg von den Wettinern übernommen und als Residenz für die Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg im 17. Jahrhundert „umgewidmet“. Die Burg wurde von 1706 bis 1744 zum Schloss umgebaut und wird seit 1908 primär von der Stadt genutzt. Interessant ist hier, dass der ehemalige Herzog Ernst II am 10.04.1943 das Objekt mit Grundstück und Inventar der Stadt übereignete.

Wo?
Adresse: Schloß 2-4,
D-04600 Altenburg
Webseite
Infos und Preisliste

St. Trinitatis und der Park der Jugend

Meine Fotos im Park der Jugend

Die Kirche und der Park gehören unmittelbar zusammen und liegen nahe beieinander. Der Grund ist relativ einfach: der heutige „Park der Jugend“ war in der Vergangenheit der Gottesacker der Stadt und Bestandteil des Kirchengrundstückes. Umwidmungen von Friedhöfen in dieser Form sind mir übrigens schon einige Male aufgefallen und Beispiele hierfür sieht man in Leipzig oder in der Stadt Dresden.
Die Kirche „St. Trinitatis“ ist eine evangelische Kirche mit erstaunlich beeindruckenden barocken Altar. Sie wurde 1641 nach einer wechselhaften Geschichte rund um den 30-jährigen Krieg und Auseinandersetzungen mit den Schweden erbaut und überstand außerordentlich gut die wechselhaften Jahrhunderte und die Zeit der ehemaligen DDR.