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ISO Werte für Nachtaufnahmen und mehr

Nicht nur bei Vollmond ist unsere Welt während der Nacht eine Bühne, die wundervolle Fotomotive bereitstellt und zu Foto-Experimenten einlädt. Und keine Sorgen wegen der Kameraausrüstung: Man kann auch als Hobbyknipser ohne großes Equipment recht gut klar kommen. Zugegeben, ein Stativ dürfte hilfreich sein – mindestens so wichtig ist aber etwas Vorwissen, das man für die Einstellungen in der eigenen Kamera erfolgreich nutzen kann.

Fangen wir mal mit der sogenannten „ISO-Einstellung“ an. ISO? Wozu dient diese eigentlich? Kurz, der ISO-Wert regelt die Lichtempfindlichkeit des Sensors einer digitalen Kamera. Das bedeutet für Fotopraxis: Je höher der ISO eingestellt ist, desto höher wird die Lichtempfindlichkeit der Sensors in der Kamera. In konkreten Werten ausgedrückt würde das heißen: 100-200 für Fotos im Freien bei normalem Tageslicht (sonnig, wenig). Kommen unerwartet Wolken ins Spiel, muss entweder die Blende geöffnet oder die Belichtungszeit verlängert werden, letzteres oftmals ein guter Grund für den Einsatz eins Stativs. Alternativ dazu könnte man aber auch den man den ISO-Wert höher stellen. Oder lieber nicht!

Höhere ISO-Werte haben einen Nachteil, auf den jeder ambitionierte Fotograf gern verzichten möchte: das Bildrauschen. Darunter versteht man Schwankungen bis zu deutlichen Störungen in der Bildauflösung, beispielsweise Farb- oder/und Helligkeitsabweichungen. Bei vielen Kompaktkameras fängt erkennbares Rauschen schon ab ISO 400 an.

Wie schaut es nun mit Bildern aus, die man bei dunklen Lichtverhältnissen, vor einer bestimmten Kulisse unter Mondlicht oder Sternenhimmel zufriedenstellend hinbekommen möchte. Um das Bildrauschen so gering wie möglich zu halten stellt man einen niedrigen ISO-Wert ein,  ruhig 100  und nimmt Blende 8 (oder vertraut lieber doch der Kamera-Automatik). Wie dem auch sei, bei langen Belichtungszeiten braucht man eine extrem ruhige Hand oder besser natürlich doch ein Stativ. Wer einen Selbstauslöser dabei hat, sollte diesen ruhig nutzen. Die folgenden Bilder zeigen ein paar Ergebnisse aus der Lumix TZ31, für die Mondaufnahmen kam die Einstellung Digital-Zoom zum Einsatz.

Wenn Ihr mehr wissen möchtet oder Euch die Nachtfotos haben gezeigt haben, dass man einiges noch besser machen kann, dann schaut Euch bitte das folgende Tutorial an: www.myfujifilm.de/aufnahmen-bei-nacht

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