Das Geleitshaus von Weißenfels


Auf einer meiner vielen Stadtrundreisen entdeckte ich dieses Haus. Das „Geleitshaus“ ist das ehemalige „Geleitsamt“, welches in der Vergangenheit zum Eintreiben und Bezahlen der Steuern und Zölle diente. Reisende oder Händler hatten hier auch die Möglichkeit, sich Begleitschutz (Söldner, Soldaten) „anzumieten“. Eine gewisse Berühmtheit erlangte das Haus durch Sezierung und Einbalsamierung des Schwedenkönigs Gustav Adolf.
Heute beherbergt das Geleitshaus einen Pub („Battlefield“) und das Gustav-Adolf-Museum.

Leipzig, das „Alte Rathaus“

Das alte Rathaus wurde hier unter dem damaligen Bürgermeister Hieronymus Lotter zwischen 1556 und 1557 erbaut. Der eigentliche „Urheber“ des Entwurfes war Obermeister Paul Speck und nach dessen Tode Meister Paul Widemann.

Das Haus wurde in den folgenden Jahrzehnten recht häufig verändert und der heutige Zustand ist überwiegend ein Nachbau aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Das Rathaus ist eines der wichtigsten Bauwerke aus der Epoche der Renaissance. Die Stadtverwaltung von Leipzig zog 1905 in das „Neue Rathaus“ um und im Zuge dessen wurde das Objekt renoviert, umgebaut und in das „Stadtgeschichtliche Museum“ umgewidmet.

Besonders interessant und schön ist hier der große Festsaal, die originalgetreue Aufbereitung der Wohnverhältnisse aus Leipzig-Grünau (DDR), die Ratsstube und das Landschaftszimmer des Spätbarocks. Das Museum zeigt die wesentlichen Epochen der Stadtgeschichte – von den Ursprüngen der Besiedelung der Gegend, über das Mittelalter, der „Wendezeit“ bis hin zur Gegenwart.

Die Liebfrauenkirche von Halberstadt

Kirchenmotive in Halberstadt

Diese burgähnliche Kirche erinnert an eine romanische Basilika. Sie ist die einzige in dieser Gestaltung in ganz Mitteldeutschland. Die Liebfrauenkirche lässt sich auf dem Domplatz bewundern. Interessant ist hier auch der restaurierte Kreuzgang mit ausgestellten Exponaten aus den nicht mehr existierenden Fachwerkhäusern der Stadt (siehe dazu die Bombardierung vom 08.04.1945)

Weißenfels – (eine) Perle an der Saale

Eine Fotosession in Weißenfeld

Im Süden des (neuen) Bundeslandes Sachsen-Anhalt erstreckt sich das Weißenfelser Land. Hier findet man alles, was man zum „Glücklichsein“ benötigt: fischreiche Gewässer, leckere Weine, Wälder, ein mildes Klima und fruchtbare Böden. Die Gegend ist voll von herrlichen Schlössern, Denkmäler, Burgen und sonstigen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen.
Herausragend ist hier – neben Naumburg – Weißenfels. Der interessierte Tourist kommt in diese Stadt per Bahn über Naumburg, Zeitz oder Leipzig. Wenn man Weißenfels besucht, sollte man sich unbedingt das Geleithaus, das Schloss „Neu – Augustusburg“, die Marienkirche und selbstverständlich die Saalepromenade mit dem Bootsverleih anschauen.

Weiter Lesen:
Fremdenverkehrsverein Weißenfelser Land
Stadt Weißenfels

Neo Rauch in der Elisabethkapelle (Naumburg)


Die Fenster der Kapelle stammen vom Leipziger Maler Neo Rauch. Die Motive entsprechen im wesentlichen die folgenden Stationen des Lebens der heiligen Elisabeth von Thüringen:
– die Pflege der Kranken
– die Spende von Kleidern an Bedürftige
– die Verabschiedung von ihrem Gatten, bevor sie zum Kreuzzug aufbrach.
Die Entwürfe des Künstlers wurden von der Firma „Domglas“ (Naumburg) in rubinroten Glas umgesetzt. Hier wurde
mundgeblasenes „Echt-Antik-Glas“ verwendet.

Frühlingsgefühle – Teil 1

Schnappschuss folgt Frühlingsgefühlen

Mittagspauseshooting im Frühjahr. Die Bilder entstanden letztes Jahr auf dem Gelände einer verlassenen Fabrik, inmitten von Leipzig. Sie stehen für „Rückeroberung“ durch die Natur. Sobald der Frühling endlich 2016 die Oberhand gewinnt, werde ich meine neue Kamera ausprobieren.

Im Schlosspark von Altenburg

Fotografische Sehnsucht nach Altenburg

Vor einigen Tagen fand ich endlich wieder einmal Gelegenheit zu einem ausgedehnten „Betriebsausflug“ und dieses Mal trieb mich die fotografische Neugierde in die ehemalige Residenzstadt Altenburg.
Obwohl der Ort den Charme der typischen Nachwendezeit versprüht, durfte ich doch ein faszinierendes florales „Kleinod“ entdecken: der Schlosspark.
Dieser hat eine Tradition, welche bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Hier war einst der alte Herzog Johann von Sachsen „aktiv“, welcher das Areal als Garten im Stile der Renaissance anlegen ließ. Die florale Gestaltung fand ihre „Inspiration“ aus dem Repertoire fremdländischer Gewächse und einheimischer Pflanzen und im Laufe der Jahrhunderte kamen diverse Gebäude wie das Teehaus oder die Orangerie hinzu.

Wem meine Fotos gefallen oder und wer sich für eigene Naturaufnahmen im nächsten Herbst oder auch früher inspirieren lassen möchte, findet auf der folgenden Website zahlreiche Tipps:

Fotografieren Im Herbst – Tutorial von myFUJIFILM

Die Konsumzentrale in Leipzig

Die Konsumzentrale in Leipzig Plagwitz

Die Impressionen Konsumzentrale entstanden irgendwann rund um den „Tag der Industriekultur 2013″. Das Haus wurde übrigens als Klinkerbau mit maritimen Stilelementen von dem Architekten Höger gestaltet und erbaut. Die schiffsbauähnlichen Formen sollen vermutlich Dynamik und zeitgemäße „Modernität“ zum Ausdruck bringen. Die Gestaltung des Inneren wurde entsprechend fortgeführt. Interessant ist auch das Dachgeschoss: hier befindet sich ein alter Versammlungs- und Festsaal, welcher stark der Brücke eines Schiffs ähnelt. Der freundliche und kompetente Organisator der Hausführung erklärte hier, dass mit der Dachgeschossgestaltung der Lenkungsanspruch der Zentrale auf das Netz der Konsumgenossenschaft hier zur Geltung gebracht werden sollte. Das Gebäude wurde zwischen den Jahren 1929 und 1932 erbaut und beherbergt auch in der Gegenwart die Genossenschaft. Es überlebte den zweiten Weltkrieg und die DDR im wesentlichen unbeschädigt und wurde als Teil des „EXPO-Projektes“ umfangreich restauriert.

Mehr Infos über die Konsumzentrale findet Ihr unter den folgenden Links:

– http://www.konsum-zentrale.de/

– https://de.wikipedia.org/wiki/Konsumzentrale

Fotos im Domkreuzgang


Der vierflügelige und zweigeschossige Domkreuzgang hat seinen Ursprung im 13. Jahrhundert und präsentiert den faszinierenden BesucherInnen ein durchgehendes und einfaches Kreuzgratgewölbe. Die Arkadenauffüllungen stammen – als Ergänzung des Ensembles – aus dem 19. Jahrhunderts. Teile des Domschatzes befinden sich hier im Obergeschoss. Bitte hier beachten, dass der Domschatz Montag geschlossen ist.

Das Schloss von Altenburg

Das Schloss Altenburg

Das alte Residenzschloss (Heimat vom Stadt- und Spielkartenmuseum) ist zweifelsohne eines der interessantesten Objekte dieser Art in Thüringen. Ich durfte das Schloss Altenburg während eines letzten Betriebsausfluges entdecken und bewundern. Es befindet sich direkt hinter dem Stadt- und Schlosspark und es finden hier viele „typische“ Events statt. Es ist auch bekannt durch den „Prinzenraub“ von 1455.

Der Ursprung ist übrigens die Namensgeberin der Stadt – die „Altenburg“. Sie befand sich – ganz untypisch – außerhalb der Stadtgrenzen und wurde erstmals 976 von Kaiser Otto III erwähnt. Gelegentlich wurde sie von den Kaisern Friedrich II, Otto IV und anderen besucht und erst Barbarossa wandelte die Burg im 12. Jahrhundert zu einer Kaiserpfalz um. Friedrich I. gab die Stadt übrigens auch als Lehen an Otto von Wittelsbach.

1307 wurde Altenburg von den Wettinern übernommen und als Residenz für die Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg im 17. Jahrhundert „umgewidmet“. Die Burg wurde von 1706 bis 1744 zum Schloss umgebaut und wird seit 1908 primär von der Stadt genutzt. Interessant ist hier, dass der ehemalige Herzog Ernst II am 10.04.1943 das Objekt mit Grundstück und Inventar der Stadt übereignete.

Wo?
Adresse: Schloß 2-4,
D-04600 Altenburg
Webseite
Infos und Preisliste