Wenn der Nordpark blüht: Frühlingsfotos 2016

Frühlingsfotos im Nordpark von Düsseldorf

Gestern war endlich mal ein chilliger Sonntag (keine Termine, keine Pläne) und obendrein das nahezu perfekte Wetter zum Tutorial für das bessere Fotografieren von Frühlingsblumen. Nicht zu viel Sonne eben, da sich am Himmel über Düsseldorf immer wieder dichte Wolkengruppen bildeten. Leider herrschten so für mich als Allergiker ziemlich üble Rahmenbedingungen. Der Pollenflug der Birke war stark, was allein schon einen Knock-out bedeuten konnte. Dazu kamen Esche, Erle, Gräser, Löwenzahn und, und, und.  Aber nichts da: Darüber wollte ich keine weiteren Gedanken verschwenden. Meine Kamera war aufgeladen und Blumen und Bäume muss man eben dann fotografieren, wenn sie in voller Blüte stehen. Der doofe Heuschnupfen sollte mich nicht ausbremsen. Nachdem ich mir doppelte Dosis Citirizin eingefahren hatte, brachen wir auf. Nachmittags gegen 15:30 Uhr erreichten wir nach einem ausgedehnten Spaziergang am Rhein den Nordpark. Trotz der vielen immer deutlich sichtbaren Nachwirkungen des unglaublich heftigen Gewittersturms Ela vor knapp zwei Jahren, erwarteten uns zahlreiche fotogene Oasen mit Aprilblühern. Eine kleine Auslese der über 100 Bilder findet ihr hier.

Das Schloss von Altenburg

Das Schloss Altenburg

Das alte Residenzschloss (Heimat vom Stadt- und Spielkartenmuseum) ist zweifelsohne eines der interessantesten Objekte dieser Art in Thüringen. Ich durfte das Schloss Altenburg während eines letzten Betriebsausfluges entdecken und bewundern. Es befindet sich direkt hinter dem Stadt- und Schlosspark und es finden hier viele „typische“ Events statt. Es ist auch bekannt durch den „Prinzenraub“ von 1455.

Der Ursprung ist übrigens die Namensgeberin der Stadt – die „Altenburg“. Sie befand sich – ganz untypisch – außerhalb der Stadtgrenzen und wurde erstmals 976 von Kaiser Otto III erwähnt. Gelegentlich wurde sie von den Kaisern Friedrich II, Otto IV und anderen besucht und erst Barbarossa wandelte die Burg im 12. Jahrhundert zu einer Kaiserpfalz um. Friedrich I. gab die Stadt übrigens auch als Lehen an Otto von Wittelsbach.

1307 wurde Altenburg von den Wettinern übernommen und als Residenz für die Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg im 17. Jahrhundert „umgewidmet“. Die Burg wurde von 1706 bis 1744 zum Schloss umgebaut und wird seit 1908 primär von der Stadt genutzt. Interessant ist hier, dass der ehemalige Herzog Ernst II am 10.04.1943 das Objekt mit Grundstück und Inventar der Stadt übereignete.

Wo?
Adresse: Schloß 2-4,
D-04600 Altenburg
Webseite
Infos und Preisliste

Silvesternacht 2016 | Fotogalerie aus Leipzig

Silvester 2015/2016 – unter freiem Himmel fotografiert

Bei der vergangenen Silvesternacht fallen sicher vielen rückblickend die unerfreulichen Ereignisse ein, die sich in einigen deutschen Großstädten abgespielt hatten und seitdem durch die Medien gehen. Da will ich mal sagen, dass wir im Kiez von Leipzig da richtig großes Glück hatten. Das Wetter eignete sich zum Fotografieren, an allen Stellen herrschte eine gute Stimmung. Keine Gruppen, die sich gegenseitig ins Neue Jahr befeuerten, keine Grabscher, keine Taschendiebe – zumindest in meiner näheren Umgebung. Die Bilder machte ich mit meiner Canon EOS D – ohne Stativ, alle aus der Hand.

Ich weiß noch nicht, ob ich meine diesjährigen Aufnahmen für ein Fotoalbum verwenden werde, so wie ich es ursprünglich geplant hatte. Meine Ergebnisse finde ich zwar für dies Zweck grundsätzlich brauchbar, aber dennoch fehlte mir der rote Faden. Eine Freundin brachte mich auf eine bessere Idee: ein Memory-Spiel als Fotogeschenk. Man paart die besten Motive, bringt sie so unter die Menschen, damit diese damit ihr Gedächtnis trainieren können. Vielleicht erfülle ich damit sogar den einen oder anderen guten Vorsatz für 2016.

Fotos vom ersten Schnee 2015

Fotosession in einer Winterlandschaft

Der erste Schnee fiel erstaunlich früh und hielt sich sehr lange. Die Motive der Galerie entstanden übrigens in einer kleinen thüringischen Stadt, welche in vergangenen Jahrhunderten als Stammsitz einer Wettiner-Nebenlinie diente.
Es bleibt natürlich zu hoffen, dass eben diese Bilder den „Startschuss“ für eine hoffentlich kalte und weisse Weihnachtssaison bilden.

Tierfotografie: Frieda die verrückte Dogge

Wenn tierische Aufnahmen zu einer Leidenschaft werden

Fotos von Tieren können sehr facettenreich sein.  Während professionelle Tierfotografen mit ihrer Kamera die Seele von Tieren erforschen und in großartigen Bildbänden gebührend dokumentieren, sehen viele Menschen ihre Haustiere zuweilen als vollwertige Familienmitglieder. Und das auch durch die Kamera. Sie fotografieren ihre vierbeinigen oder gefiederten Freunde liebend gerne in nahezu allen Lebenssituationen und schenken ihnen dazu einen großzügigen Platz in Fotoalben, auf Kalenderseiten, die unterschiedlichsten Tierportraits (Hunde, Katzen, Vögel, Kaninchen etc.) schmücken die eigenen Wände als großformatiges Poster oder Kunstdruck.

Persönliche Schnappschüsse von einer Hundedame

Mir ging es bei dem oben gezeigten Shooting und den Fotos von Frieda der verrückten Dogge in erster Linie darum, ein paar schöne Erinnerungen an eine Hundedame, die bei mir ein paar Wochen zu Gast war, in meiner Fotosammlung festzuhalten. Auch war die Tierfotografie eine tolle Erfahrung für mich. Mit der Dogge streifte ich gemeinsam durch nahliegende Wälder, wir spielten und tollten herum. Dabei entstanden zahlreiche witzige Motive.

Die Tierfotos, die ich hier vorstellen möchte, entstanden hauptsächlich Schnappschüsse beim täglichen Spaziergang. Sie sollen Euch einen Eindruck von diesen Stunden vermitteln, die ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde. Nicht mehr und nicht weniger.

Tipp: Foto-Tutorial, wie man am besten Tiere im Zoo fotografiert

Indiansummer in Sachsen

Herbstliche Fotosession am Nachmittag

Für Herbstfotos eignen am besten die die frühen Morgenstunden oder auch der Nachmittag. Morgens war es mir einfach zu frisch, also nutzte ich die schönen Stunden bis zum Sonnenuntergang. Da die keine Sommerzeit vorüber ist, begann ich  nachmittags gegen 15:30  Uhr mit meiner geplanten Fotostrecke.

Einen Indian Summer in Sachsen erleben

Will man in einem Park oder in Waldregionen fotografieren, halt überall dort, wo viele Bäume stehen, sollte man bedenken, dass Blätter und Geäst eine Menge Licht wegnehmen können. Daher lohnt es sich, bereits mittags auf Motivsuche zu gehen.  Wenn die Sonne hoch steht, kann man super in die Baumkronen halten, denn bei Gegenlicht kommen die Farben der Herbstblätter ganz toll zur Geltung.

Wenn Ihr mit einem möglichst tiefen Isowert (80 – 125) arbeitet, erreicht Ihr eine beeindruckende Foto- und Farbqualität, dass Ihr Eure Lieblingsmotive vielleicht sogar auf einem großformatigen Poster oder  Wandkalender  im Wohnzimmer bewundern möchtet.

Druckvolage für Poster oder Fotokalender

Achtet bitte  auf die erforderliche Bildgröße (bzw. Bildauflösung), damit Eure Fotos auf Kalenderseiten (bei entsprechendem Betrachtungsabstand) nicht unscharf und gar verpixelt aussehen.  Meistens werden für Kalender im Digitaldruck mindestens 150 dpi benötigt. Auf der sicheren Seite befindet man sich,  wenn man sich an den Hinweisen orientiert, die der jeweilige Anbieter in den Spezifikationen – z.B. für Poster, Kalender etc. – gibt.

 

Fotowalk im Park – Herbstimpressionen

Die ersten Bilder vom herbstlichen Fotowalk

Ach, was gibt es Schöneres einem sonnigen Herbstwochenende als ein ausgiebiger Spaziergang  entlang  goldener und farbprächter Blätterwälder? Natürlich mit einer bis zum Anschlag aufgeladenen Kamera in der Tasche. Unser letzter Fotowalk war purer Genuss für die Augen. Und wir hatten unglaubliches Glück. Die herrliche Parkanlage, die wir am Rande von Leipzig besuchten, war nahezu menschenleer. Ruhe pur inmitten der herrlichen Natur. Darum hieß es für uns „Fotografieren bis Arzt“ kommt.

Ich denke mal, so jetzt nach den jüngsten Fotowalks habe ich an die 1000 neue Bilder in meinem Fotoarchiv zu bearbeiten. Natürlich war einiger Mist dabei, aber dafür wunderschöne Bildmotive in herbstlichen Farben. Ich zeige hier erst einmal die nur eine ganz kleine Auswahl an Fotos, sobald wieder etwas Luft in meinem Terminkalender ist, werde ich nachlegen. Versprochen.

 

Herbstblumen im Oktober – Spätblüher

Blumenfotos aus Leipzig

Wir Menschen lieben Blumen und wir fotografieren sie gerne, am liebsten natürlich dann, wenn sie in voller Blüte stehen. Dann leuchten und strahlen die Farben, ein sehr ästhetischer Anblick. Da sich Blumen nicht bewegen, versuchen sich auch unerfahrene Fotografen an Blumenaufnahmen. Allerdings nicht gleich immer mit dem gewünschten Erfolg. Blumen sind  nicht  unbedingt immer leichte Fotomotive, wenn man höhere Ansprüche an fotografische Ästhetik hat.

Bei strahlendem Sonnenschein besteht die Gefahr, dass störende Schatten aufs Bild kommen, auch sollte die Perspektive wohl überdacht werden, damit die Aufnahme wegen Bodens aus dem die Blume wächst das Bild total misslingt. auf den Standpunkt beim Fotografieren kommt es an. Das  folgende Tutorial gibt über die Problematik recht guten Aufschluss: https://www.fujidirekt.de/blumen-fotografieren

Spätblüher rund um das herbstliche Leipzig

Normalerweise eignen sich am besten Frühlings- und Frühsommermonate für Blumenaufnahmen außerhalb der eigenen vier Wände. Aber es gibt auch die sogenannten Spätblüher, welche es ebenso wert sind, in die eigene Sammlung von Blumenfotos aufgenommen zu werden. Schaut Euch oben die kürzlich entstanden Blumenaufnahmen mit Spätblühern aus dem Richard Wagner Hain an. Sie können Euch bestimmt inspirieren, schließlich stammen die Fotos aus dem Fotoarchiv eines erfahrenen Fotografen, mit dem ich mich häufig austausche.

Tipp: Solltet Ihr mit  Euren eigenen Ergebnissen zufrieden sein, dann überarbeitet die digitalen Bilder doch noch ein bisschen und gestaltet Euch einen Wandkalender für die ganze Familie voller ästhetischer Blumenmotive. Dieser wäre bestimmt hauch ein prima Geschenkidee für Weihnachten.

Tutorial: Streichholzfotografie – Feuer

Zündende Streichhölzer fotografieren

Inspiriert von diversen fotografischen Motiven experimentierte ich vor kurzem mit dem Medium „Streichholz fängt Feuer“ und natürlich möchte ich hier eine Anleitung zum „Nachbasteln“ des Shootings verfassen, also man benötigt:

1. Natürlich eine feuerfeste Unterlage
2. eine stabile Halterung für die Streichhölzer
3. Jede Menge Streichhölzer (~100)
4. Knetmasse für die Befestigung der Streichhölzer an der Halterung
5. Kerze oder Feuerzeug
6. Abdunkelung für den Hintergrund (schwarze Bastelpappe)
7. Nicht zu vergessen meine Kamera und ein Stativ

Streichholzfotografie zum Nachmachen

Ich verwendete für die Halterung ein leeres Glasgefäß (geeignet: Weinflasche, Einmachglas usw.). Hier wurde seitlich die Knetmasse angeklebt, welche als Fixierung für die waagerecht eingesteckten Streichhölzer fungierte. Als Hintergrund organisierte ich mir eine entsprechend gefaltete tiefschwarze Bastelpappe aus dem Schreibwarengeschäft. Nach dem Aufbau richtete ich die Kamera im manuellen Modus auf den Streichholzkopf aus. Natürlich ist hier ein festes Stativ und geeigneter Fernauslösemechanismus wichtig. Bei den Motiven aus der Galerie wählte ich die Belichtungszeit „1/160″ und ISO-100.

Also: viel Spaß beim „Nachzündeln“!

So wohnte man im „Osten“

Kleine Fotoreise durch das Leben in der DDR

Diese Einblicke in das Leben der ehemaligen „Deutschen Demokratischen Republik“ (kurz DDR) entdeckte ich rein zufällig im „Stadtgeschichtlichen Museum“ von Leipzig. Dieses lässt sich ganz in der Nähe der bekannten Thomaskirche finden. Eine nette Mitarbeiterin des Hauses erklärte mir, dass dieser nachgestellte Raum die typischen Wohnverhältnisse aus dem Stadtteil „Leipzig-Grünau“ (Plattenbau) abbildet. An die konkrete Einrichtung, die Möbel, die oftmals triste Gestaltung der Wände ohne Kalender und an das Mobiliar kann ich mich nicht mehr so genaus erinnern, die Lebensmittel, die in der DDR-Ausstellung gezeigt werden,  sind mir aber durchaus noch bekannt. Wo lagen eigentlich damals die sozialistischen Abreißkalender von damals? Irgendwo in einer Schublade oder so,hm, keine Ahnung….

Jetzt einige Beispiele aus dem Alltag bis zur Wende:

Apropos Kalender in der DDR…

Vielleicht sollte ich mir einige der Aufnahmen von den charakteristischen Exponaten (Man achte nur mal auf „First Class Kaffee!) zum Lebenstandard in der DDR zum Jahreswechsel an meine eigenen vier Wände hängen, womöglich als Wandkalender mit dem Thema „Wie einst in der SBZ“ (für nicht Eingeweihte heißt das Sowjetische Besatzungszone) . Hey, das wäre doch was, wenn man es mit Humor nehmen kann: Zwölf persönliche Meistermotive für zwölf Monate voller Nostalgie….plus Deckblatt:-)