Erste Versuche mit der Lumix TZ61

Nachdem sich vor zwei Wochen  der Monitor meiner guten alten Kompaktkamera, eine Lumix TZ31, verabschiedet hatte, wurde ich zu einem Spontankauf genötigt, um meine nächsten Fototermine wahrnehmen zu können. Da ich kaum Zeit für lange Recherchen hatte und zudem für meine Zwecke einen griffbereiten Allrounder in Tasche dabei haben möchte, suchte ich nur in der Klasse der sogenannten Reisezoom-Kameras. Zudem blieb ich markentreu und besorgte mir eine Lumix DMC-TZ 61, inzwischen auch ein Auslaufmodell, das  vor rund zwei Jahren auf den Markt gebracht worden war.

Ausgerüstet mit  einem 30fach-Zoom (Brennweite 24-720 mm), elektronischem Sucher, Programm mit Schwenkpanorama, optischer Achsenstabilisator und einigen witzigen Filtern machte die Kamera auf mich einen recht guten Eindruck. Und in letzter Hinsicht überzeugte mich dann auch noch inzwischen recht moderate  Preis.

Hier findet Ihr übrigens die wichtigsten Leistungen im Überblick: http://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-kompaktkameras/dmc-tz61.html

Sobald ich meine neue Lumix einsatzbereit in der Tasche hatte, sollte es auch bald auf Objektsuche gehen. Am Wochenende spielte das Wetter halbwegs mit. Ich war bei Freunden auf einer spontanen Gartenparty (Codename Open Grill). Auf dem Weg dorthin, es war am späten Nachmittag, gewann die Sonne noch einmal Oberhand, also entfernte ich mich etwas von direkten Weg und zog noch ein paar Schleifen durch die anliegenden Parkanlagen.  Dort traf ich übrigens auf eine durch und durch gechillte Entenfamilie, die sich auch von meiner Knipserei in keiner Weise stören ließ.

Ein kleiner Koffer voller Bilder aus Berlin

Meinen Fotokoffer habe ich zwar nicht mehr in Berlin, aber nach rund zwei Jahren Abstinenz verspürte ich wieder große Lust, meine alte Wahlheimat zu beehren. Natürlich auch, um vor Ort wieder ein paar schöne Aufnahmen zu machen Leider war es nur ein Kurzbesuch zusammen mit meiner Freundin, die selbst noch nie der Hauptstadt gewesen war. Ergo wurde ich zum selbst erklärten Reiseleiter und suchte ein paar Ziele für unser gemeinsames Sightseeing und neue Stadtfotos aus.

Zu den Zielen für kleine Fotosessions gehörten unter anderem, die Siegessäule, der Reichstag, das Brandenburger Tor (dieses Mal zur EM mit der vorgelagerten Fan-Meile als Kulisse), das Schloss Bellevue und natürlich Gedenkstätten an die Genozide während des Nazi-Terrors.

Fotogene Augenblick im Tiergargarten

Abgerundet haben wir unsere Tagestour durch einen ausgiebigen Spaziergang durch den Tiergarten (nicht zu verwechseln mit dem zoologischen Garten) und den Genuss von unfassbar leckeren veganen Pizzas in der Nähe des U-Bahnhofs Schönhauser Allee. Alles in allem entstanden trotz der knappen Zeit und meiner zum Teil etwas obsoleten Lumix TZ31, 14,1 Megapixel, eine ganz ordentliche Sammlung voller digitaler Bilder von wunderschönen Momenten. Meine Lieblingfotos zeige ich wie immer hier in diesem Blog, mehr davon werde ich sicher demnächst in Facebook posten.

Unsere Fotos vom Berlin-Trip im Juli 2016

Schnappschüsse von Honigbienen

Im Mai ist die große Schwarmzeit der Honigbienenvölker. Und das Nahrungsangebot wurde aufgrund der sonnigen Tage enorm erhöht. Letztes Wochenende verweilte ich fast einen ganzen Nachmittag in den Parkanlagen rund um die LVR-Klinik in Düsseldorf und schoss einige Hundert von Schnappschüsse, um Bienen bei ihrer Arbeit inmitten der ergiebigen Pollenpracht festzuhalten.

So gelingen die Schnappschüsse

Um an den Nektar heranzukommen, müssen die Bienen zum Blütengrund vorstoßen. Das bedeutet: Um eine Biene im Anflug oder in Startposition wirklich scharf ablichten zu können, empfehlen sich Makroaufnahmen.  Wenn man nicht ängstlich ist, kann man sich den Insekten sehr gut nähern. Die Bienen lassen sich nicht stören, solange man geduldig ist und ruhig bleibt, stellt man auch keine Bedrohung dar.

Abschließender Tipp: Wenn Ihr mehr erfahren wollt, wenn man gute Schnappschüsse von Tieren in Bewegung hinbekommen kann, dann schaut Euch einmal folgendes Tutorial an: www.myfujifilm.de/schnappschuesse

Die Liebfrauenkirche von Halberstadt

Kirchenmotive in Halberstadt

Diese burgähnliche Kirche erinnert an eine romanische Basilika. Sie ist die einzige in dieser Gestaltung in ganz Mitteldeutschland. Die Liebfrauenkirche lässt sich auf dem Domplatz bewundern. Interessant ist hier auch der restaurierte Kreuzgang mit ausgestellten Exponaten aus den nicht mehr existierenden Fachwerkhäusern der Stadt (siehe dazu die Bombardierung vom 08.04.1945)

Frühlingsgefühle – Teil 1

Schnappschuss folgt Frühlingsgefühlen

Mittagspauseshooting im Frühjahr. Die Bilder entstanden letztes Jahr auf dem Gelände einer verlassenen Fabrik, inmitten von Leipzig. Sie stehen für „Rückeroberung“ durch die Natur. Sobald der Frühling endlich 2016 die Oberhand gewinnt, werde ich meine neue Kamera ausprobieren.

Fotos im Domkreuzgang


Der vierflügelige und zweigeschossige Domkreuzgang hat seinen Ursprung im 13. Jahrhundert und präsentiert den faszinierenden BesucherInnen ein durchgehendes und einfaches Kreuzgratgewölbe. Die Arkadenauffüllungen stammen – als Ergänzung des Ensembles – aus dem 19. Jahrhunderts. Teile des Domschatzes befinden sich hier im Obergeschoss. Bitte hier beachten, dass der Domschatz Montag geschlossen ist.

Der Skatbrunnen von Altenburg


Es ist ja bekannt, dass die Stadt Altenburg als „Geburtsstätte“ des wahnsinnig beliebten Kartenspiels „Skat“ ist. Gerade ausgehend von der Tradition und der Historie drumherum wurde 1903 aus privaten Spendenmitteln ein ehrwürdiger Skatbrunnen gestaltet und erbaut.
Das kunstvoll gestaltete Denkmal für das Spiel zeigt die vier Bauern, die Wenzel etc., welche um die „Vorherrschaft“ kämpfen. Selbstverständlich gewinnt hier „Eichel Unter“ und es gilt als ein besonderes und wichtiges Ritual, Karten zu „taufen“. Diese „Kartentaufe“ ist wohl ein „Muss“ für alle Skatkartenspieler_innen.

Westpaket 2015 – Straßenfest im Kiez

Westpaket 2015: Fotobücher aus dem 19. Jahrhundert?

In Leipzig hört man ständig, dass die Stadt wohl das „neue Berlin“ ist und das Straßenfest Westpaket zeigt das sehr deutlich. Man sieht hier eine unglaubliche Fülle an Ständen, wo diese oder jene „Staubfänger“ veräußert werden, das Publikum ist „bunt“ und das Fest bot faszinierende musikalische und kulinarische Eindrücke aus vielen Ländern. Der Besuch des Straßenfestes lohnt sich definitiv und ich durfte hier einen Glücksfall erleben: Fotobücher aus dem 19.Jhd. gehören nun mir.

Der Stattpark an den Lindauer Baulücken

Beweisfotos für den Stattpark

Die faszinierende Kunstinstallation namens Stattpark befindet sich direkt am beliebten Leipziger Lindenauer Markt. Der Hintergrund von diesem ungewöhnlichen Objekt ist das Projekt „stadthalten“: hier wurden wendezeittypische Lindenauer Baulücken künstlerisch umgestaltet. Das Beispiel Schilderwald oder auch Stattpark wurde vom Hannoveraner Künstler K. Madlowski aus 100 Parkplatzschildern errichtet, um wildes Parken zu verhindern und auf eine kreative Art auf das vorhandene Flächenpotential hinzuweisen.

Kunst in Klein-Beelitz

Fotostrecke aus den Ruinen von Klein-Beelitz

Ein bekannter Ruinenschleicher-Kollege prägte einmal den Begriff Klein-Beelitz. Dieser erklärt sich über die architektonische Gleichheit zwischen diesem Objekt und den Beelitzer Heilstätten. Manche verbinden hiermit auch die recht gut erhaltene Struktur der Gebäude.
Bei der Fotogalerie handelt es sich um Impressionen aus der Karl Olbricht Kaserne aus dem Leipziger Stadtteil „Gohlis“. Diese war „Herberge“ für das Militär verschiedener Epochen der Neuzeit (also: Sachsen, Preußen, Russen usw.) und wurde lange Zeit dem Verfall und den „Ruinenschleichern“ überlassen. Mit dem Boom der Stadt Leipzig wurde das Areal natürlich wieder entdeckt und derzeit sind umfangreiche Sanierungsarbeiten zu beobachten.