Der Skatbrunnen von Altenburg


Es ist ja bekannt, dass die Stadt Altenburg als „Geburtsstätte“ des wahnsinnig beliebten Kartenspiels „Skat“ ist. Gerade ausgehend von der Tradition und der Historie drumherum wurde 1903 aus privaten Spendenmitteln ein ehrwürdiger Skatbrunnen gestaltet und erbaut.
Das kunstvoll gestaltete Denkmal für das Spiel zeigt die vier Bauern, die Wenzel etc., welche um die „Vorherrschaft“ kämpfen. Selbstverständlich gewinnt hier „Eichel Unter“ und es gilt als ein besonderes und wichtiges Ritual, Karten zu „taufen“. Diese „Kartentaufe“ ist wohl ein „Muss“ für alle Skatkartenspieler_innen.

Der Pinguinbrunnen von Gera


Eine meiner letzten fotografischen Erkundungstouren führte mich neulich in die thüringische Stadt Gera. Obwohl diese auch den unverwechselbaren „Nachwendecharme“ geradezu versprüht, durfte ich hier auch einige besondere Orte erkunden.
Einer hiervon ist der Pinguinbrunnen. Dieser wurde 1970 vom Bildhauer Alfred Priebe aus Bronze erschaffen und er befindet sich auf direktem Weg vom Bahnhof der Stadt in Richtung Altstadt. Soweit ich informiert wurde, ist das Kunstwerk im Sommer ein außerordentlich beliebter Platz für die Geraer Jugend.

Silvesternacht 2016 | Fotogalerie aus Leipzig

Silvester 2015/2016 – unter freiem Himmel fotografiert

Bei der vergangenen Silvesternacht fallen sicher vielen rückblickend die unerfreulichen Ereignisse ein, die sich in einigen deutschen Großstädten abgespielt hatten und seitdem durch die Medien gehen. Da will ich mal sagen, dass wir im Kiez von Leipzig da richtig großes Glück hatten. Das Wetter eignete sich zum Fotografieren, an allen Stellen herrschte eine gute Stimmung. Keine Gruppen, die sich gegenseitig ins Neue Jahr befeuerten, keine Grabscher, keine Taschendiebe – zumindest in meiner näheren Umgebung. Die Bilder machte ich mit meiner Canon EOS D – ohne Stativ, alle aus der Hand.

Ich weiß noch nicht, ob ich meine diesjährigen Aufnahmen für ein Fotoalbum verwenden werde, so wie ich es ursprünglich geplant hatte. Meine Ergebnisse finde ich zwar für dies Zweck grundsätzlich brauchbar, aber dennoch fehlte mir der rote Faden. Eine Freundin brachte mich auf eine bessere Idee: ein Memory-Spiel als Fotogeschenk. Man paart die besten Motive, bringt sie so unter die Menschen, damit diese damit ihr Gedächtnis trainieren können. Vielleicht erfülle ich damit sogar den einen oder anderen guten Vorsatz für 2016.

Zwischen Park und Schloss – die Orangerie in Altenburg

Besuch der Orangerie in Altenburg

Läuft man – als interessierter Tourist – zum Schloss der Stadt, kommt man direkt hinter dem Lindenau-Museum über den bekannten Schlosspark direkt auf das Gelände der Orangerie in Altenburg.
Dieses schöne Beispiel barocker Baukunst wurde auf Weisung des ehemaligen Herzog Friedrich II von Sachsen-Gotha-Altenburg durch den Landbaumeister Johann Heinrich Gengenbach zwischen den Jahren 1706 und 1712 erbaut und die Künstler der Innenraumgestaltung waren hier der Maler Carolo Ludovici Castelli und dessen Bruder der Stuckateur Domenico Castelli.
Die Orangerie war übrigens Heimat diverser exotischer Bäume wie Feige, Lorbeer und Granat. Durch die wechselhaften Jahrhunderte ist eine Nutzung im eigentlichem Sinne nicht mehr möglich, jedoch sind Engagements zur Umgestaltung des Areals durchaus sichtbar.

Der Stattpark an den Lindauer Baulücken

Beweisfotos für den Stattpark

Die faszinierende Kunstinstallation namens Stattpark befindet sich direkt am beliebten Leipziger Lindenauer Markt. Der Hintergrund von diesem ungewöhnlichen Objekt ist das Projekt „stadthalten“: hier wurden wendezeittypische Lindenauer Baulücken künstlerisch umgestaltet. Das Beispiel Schilderwald oder auch Stattpark wurde vom Hannoveraner Künstler K. Madlowski aus 100 Parkplatzschildern errichtet, um wildes Parken zu verhindern und auf eine kreative Art auf das vorhandene Flächenpotential hinzuweisen.

Stadtmotive: Der Thietmarbrunnen von Merseburg

Meine Aufnahmen vom Thietmarbrunnen von Merseburg

Der Thietmarbrunnen  ist ein „Gedenkobjekt“ an den ehemaligen Bischof von Merseburg – Thietmar von Walbeck. Ihn findet man im Innenhof des originalgetreu gestalteten Kreuzgang vom Merseburger Dom.

Der „Thietmar v. Merseburg“ (Regentschaft: 1009 bis 1019, Bischof und Chronist) schrieb zwischen den Jahren 1012 und 1018 eine Chronik über die Geschichte von 909-1018 mit Fokus auf die Geschichte der Stadt und die Lebenswerke der sächsischen Könige. Beide Aspekte sind für die Person Thietmar eng verbunden: Henrich I hatte bspw. die Grundlagen für die Stadt geschaffen, diese mit einer Mauer umgeben und Otto I. gründete das Bistum.

Fotografie von einem Denkmal in Wurzen

Bilder von einem Denkmal in Wurzen

Irgendwann im Herbst diesen Jahres führte mich ein geschäftlicher Termin in die sächsische Kleinstadt „Wurzen“. Ich war ewig nicht mehr dort und fand endlich einmal Gelegenheit, den berühmten „alten Friedhof“ mit der Kamera zu erkunden. Bei der Fotosession entdeckte ich eine hochinteressante Doppelplastik (Prof. Georg Wrba) unter einem steinernden Spitzbogen. Diese thematisiert sehr eindrucksvoll die Erinnerung der Vermissten und Gefallenen aus dem 1. Weltkrieg. Das Kunstwerk besteht aus Bronze und wurde zwischen 1929 und 1930 aus den Mitteln der Hermann-Ilgen-Stiftung realisiert.

Märchenfiguren in der Innenstadt

Die Märchenfiguren von Leipzig durch das fotografische Auge gesehen

Die Märchenfiguren gelten als städtisches Schmuckstück. Sie befindet sich in den Promenadenanlagen von Leipzig. Die Ursprünge liegen in einem Kunstwerk vom Josef Magr aus dem Jahre 1906. Die alten Bronzeteile des Brunnens wurden leider während des Zweiten Weltkriegs im Auftrage der Rüstungsindustrie entfernt und die neuen Figuren entstanden 1965 durch die Leipziger Künstlerinnen Elfriede Ducke und Hanna Studnitzka.
Der Brunnen zeigt auf einem Sockel die Bronzefiguren der Märchengestalten Hänsel und Gretel. Über dem Mittelteil schließt sich das Steinrelief der Rexe mit Raben an. Links und Rechts befinden Steinbänke zu deren Kopf die bekannten Schlüsselszenen des Märchens: verlaufen im Wald, Heimkehr und Entdeckung des „Knusperhäuschens“ in Form von Bronzereliefs zu sehen sind.

Der Stadtbrunnen von Weißenfels – Stadtfotografie

Stadtfotografie am Stadtbrunnen von Weißenfels

Im Rahmen der Neugestaltung der Jüdenstraße erhielt die Stadt Weisenfels diesen Brunnen, der 2000 beim Aachener Künstler Bonifatius in Auftrag gegeben wurde.
Die Darstellung des Objektes mit den vielen Details ist hier eng an die Stadtgeschichte angelehnt. Am Stadtbrunnen von Weißenfels sieht mandie Figuren der Musiker Bach und Schütz und das ehemalige Herzogspaar. Die Gestaltung des Kunstwerks nimmt auch Bezug auf die besondere Schuhmachertradition der Stadt. Die Glieder der Figuren sind übrigens frei beweglich.

Das Kloster von Magdeburg – Kirchenfotografie

Ein paar Worte zum Kloster von Magdeburg

Diese Anlage – das Kloster „Unser Lieben Frauen“ – liegt in der direkten Nachbarschaft zum Hundertwasserhaus und zum Dom. Das ehemalige Kloster verlor irgendwann im Laufe der Jahrhunderte den ursprünglichen Zweck und dient nun der Stadt, der Bevölkerung und den interessierten Besucher_innen als Kunstmuseum und Konzerthalle. Es gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Magdeburg und rund um das Gebäude befindet sich der Skulpturenpark.

Weitere Informationen:
Kunstmuseum Magdeburg
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 / 56 50 20