Auf dem Domplatz


Besucht man Halberstadt, findet man hier – auf dem Domplatz – die interessantesten Bauwerke in einem historisch einmaligen Ensemble. Im Osten befindet sich der Dom, der hier im Westen von der Liebfrauenkirche begrenzt wird. Im Norden können interessierte BesucherInnen die alten Domherrenkurien, die Dombauhütte, das Gleimhaus und das Heineanum bewundern. Etwa 300 Meter gegenüber dem Dom befindet sich die Liebfrauenkirche – eine alte Basilika aus dem 12. Jahrhundert.

Das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal von Leipzig ist wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es erinnert an die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Preußen, Russland und Frankreich / Napoleon. Das Denkmal wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und interessierte BesucherInnen können es in der Nähe des bekannten Leipziger Südfriedhofs finden und bewundern.
Die Besichtigung sollte eigentlich als „Pflichtprogramm“ betrachtet werden. Sie ist erfordert allerdings durch die vielen engen Gänge und Treppenstufen eine gewisse Fitness. Eine Ausweichmöglichkeit in Form eines Aufzugs wurde durch den Förderverein vor einigen Jahren installiert. Wie dem auch sei, die Aussicht auf die „Dächer von Leipzig“ vom Dach des „Völki“ ist natürlich wunderschön.

 

Russland in Leipzig, die Gedächtsniskirche

Die russische Kirche von Leipzig ist eine Nachbildung der Auferstehungskirche aus Moskau-Kolomenskoje und dient dem Gedenken an die 22.000 russischen Soldaten, welche während der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 das Leben verloren.

Im Schlossgarten von Merseburg


Der Schlossgarten von Merseburg befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Dom und liegt oberhalb der Saale. Die Geschichte des Areals lässt sich bis in das Jahr 1660 zurück verfolgen: der nicht mehr verwendete Königshof wurde zu einem „typischen“ Lustgarten umgestaltet. Weitere Umarbeitungen fanden 1825 statt und die heutige Form erhielt diese Grünfläche nach Beseitigung der Kriegsschäden und Entkernung 1968

Unterwegs im Dom von Merseburg

Besucht man die schöne Stadt Merseburg in Sachsen-Anhalt, sollte man als interessierter Gast selbstverständlich den Dom anschauen. Dieser ist vor allem wegen der „Merseburger Zaubersprüche“ und der Geschichte – beginnend mit den Ottonen – bekannt.

Das Gotteshaus geht auf die Johanniskirche (gestiftet durch Heinrich I.) zurück. Diese Kirche wurde als Sitz des Merseburger Bistums genutzt. Selbstverständlich wurde das Gebäude im Laufe der Zeit und Entwicklung schlichtweg zu klein, weswegen der Bischof Thietmar v. Merseburg Anfang Mai / 1015 die Errichtung einer großen und repräsentativen Kathedrale begann. Die erste Weihe des vierstöckigen Baus fand in Anwesenheit des damaligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II statt. Eine zweite Weihe wurde nach diversen Unglücken und einem größeren Wiederaufbau 1042 notwendig.

Zwischen 1510 und 1517 wurde der Dom durch Bischof „Thilo von Trotha“ im Stile der Spätgotik so umgearbeitet, dass aus der alten Anlage nun eine Hallenkirche wurde.

Weitere faszinierende Meilensteine der Domgeschichte sind die Aktivitäten Martin Luthers (1545) und der Einzug der Reformation.

Weitere Informationen:
Öffnungszeiten, Besucherservices, Ausstellungen und Eintrittspreise
Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg

Der Ursprung des europäischen Porzellan – Die Albrechtburg (Meißen)


Die Albrechtburg ist äußerst reizvoll mit dem Meißner Dom verbunden und natürlich auch auf den üblichen Postkartenmotiven zu finden. Sie wird als die sog. „Geburtsstätte“ des sächsischen oder auch europäischen Porzellan (erfunden oder gefunden durch Johann Friedrich Böttger unter dem Herrscher August d. Starken) betrachtet.
Sie war nach der Entfernung aus dem „Hofzubehör“ zwischen 1710 und 1863 die Heimat der sächsischen Porzellanmanufaktur und wurde nach deren Auszug 1870 restauriert. Die Burg gehört heute zu den „Staatlichen Schlössern und Gärten“ in Sachsen und beherbergt ein Museum.

Schaut Euch mal die Kölner Affen an!

Vor etwa zwei Jahren sah man in Düsseldorf eine sehr witzige Plakat-Kampagne für den Kölner Zoo. Das Poster zeigt eine Porträtaufnahme von einem Schimpansen und wirbt mit dem kreativ-charmant gemeinten und zugleich doppeldeutigen Spruch: „Schaut Euch mal die Kölner Affen an!“

Plakat mit Kölner Affen
Kölner Affen werben in Düsseldorf

 

Poster als Image-Korrektur

Das war  – soweit ich mich erinnere – nur wenige Monate nach dem derben Imageschaden, den der Zoo durch den furchtbaren Unfall einer 43-jährigen Tierpflegerin erlitten hatte. Der sibirische Tiger „Altai“ war aus dem Gehege ausgebrochen und hatte die Pflegerin angefallen,  diese so schwer verletzt, dass die Frau später im Krankenhaus starb. Der Direktor des Tierparks erschoss daraufhin die Raubkatze mit einem Großkalibergewehr und löste damit einen heftigen Shitstorm in Facebook aus.

Der Dom von Meißen – Wahrzeichen der Stadt

Der Meißner Dom – das Wahrzeichen der Stadt und beliebtes Fotomotiv – steht in direkter Tradition der Gründung des Meißner Bistums durch den König Otto I (968). Das Haus bildet also auch die christliche „Keimzelle“ des heutigen Sachsens (früher bekannt als „Mark Meißen“). Die Kathedrale des Bistums war bis zur Reformation die Kirche der römisch-katholischen Bischöfe von Meißen.

Im Jahr 1581 wurde der Dom eine lutherische Kirche und ist heute die sog. „Predigtkirche“ des evangelisch-lutherischen Landesbischof von Sachsen. Das ehemalige katholische Bistum hat seinen Sitz in der „Hofkirche“ von Dresden.

Bautechnisch gesehen ist der Dom hinsichtlich der Gestaltung, der sichtbaren Kunst etc. vergleichbar mit den Bauwerken von Naumburg, Merseburg und Magdeburg. Der Besuch der Stadt Meißen sollte auf jeden Fall den Dom beinhalten und man kann hier die Fürstenkapelle, die Georgkapelle und den Kreuzgang bewundern. Interessant sind natürlich auch die Stifterfiguren Kaiser Otto I. und dessen Frau Adelheid von Burgund – zu finden im Altarraum, neben der Sakristei.

Die Stadt, den Dom und die Burg kann man per Bahn über Dresden => Coswig oder via Direktverbindung von Leipzig erreichen.