Dom und Domplatz von Magdeburg (Stadtmotive)

Fotos vom Domplatz in Magdeburg

Der Platz vor dem Dom gehört wohl zu den ältesten der Stadt (belegt durch Bodenfunde und Archäologie). Vergangene Untersuchungen förderten hier karolingische Spitzgräben und Fundamentreste mittelalterlicher Großbauten zu Tage.

Um den Frühling 2013 herum ist das Areal am Domplatz in Magdeburg um eine spannende Attraktion reicher geworden: der Platz bekam ein großflächiges Brunnenspiel. Die tollen parabelförmigen Strahlen aus Wasser und die bogenförmige Anordnung der Fontänen sollen an die Befestigungsgräben und gotischen Gewölbebögen erinnern. Am Abend werden sie beleuchtet.

Stadtfotografie: Erfurt – Dom und Domplatz


Wenn man sich auf dem Domplatz befindet und hinunter zum Markt der Stadt Erfurt schaut, erblickt man einen ca. 2 Hektar großen Platz. Der nördliche Teil war hier bis 1813 mit Wohnhäusern bebaut, welche leider während der französisch / preußischen Auseinandersetzungen zerstört wurden. Der ursprüngliche Abschnitt des Areals ist mit Basaltsteinen gepflastert.

Mitten auf dem Markt sieht man einen Obelisken, der an den Besuch des Erzbischofs von Mainz im Jahre 1777 erinnert. An der Nordseite des Areals befindet sich das 1904 erbaute Gerichtsgebäude und auf der Südseite sieht man die historische Bebauung in einem exzellenten Zustand. Interessant ist hier das Objekt „Zur hohen Lilie“: dieses lässt sich auf das Jahr 1538 zurück verfolgen.

Direkt auf dem Domberg lassen sich die beeindruckenden Bauten „St. Marien“ (Dom von Erfurt) und die Kirchen „St. Martini“ / „St. Severi“ bewundert. Diese Bauten bilden in ihrem Zusammenhang sogar das architektonische Wahrzeichen der Hauptstadt von Thüringen. Interessant ist auch, dass sich im Erfurter Dom eine der größten freischwingenden Glocken der Welt befindet. Ihr Name ist „Gloriosa“ und sie wurde im 15. Jahrhundert gegossen.

Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus


Der Dom St. Stephanus ist einer der wenigen Kirchenbauten des sogenannten „französischen Kathedralschemas“ in Deutschland. Er befindet sich auf dem Domplatz von Halberstadt und ist – zusammen mit der Martinikirche und Liebfrauenkirche – Element der „Skyline“ von Halberstadt. Das Gotteshaus wurde leider am 8. April 1945 durch einen Bombenangriff zusammen mit der Altstadt zerstört und kurz wieder aufgebaut.