Dom und Domplatz von Magdeburg (Stadtmotive)

Fotos vom Domplatz in Magdeburg

Der Platz vor dem Dom gehört wohl zu den ältesten der Stadt (belegt durch Bodenfunde und Archäologie). Vergangene Untersuchungen förderten hier karolingische Spitzgräben und Fundamentreste mittelalterlicher Großbauten zu Tage.

Um den Frühling 2013 herum ist das Areal am Domplatz in Magdeburg um eine spannende Attraktion reicher geworden: der Platz bekam ein großflächiges Brunnenspiel. Die tollen parabelförmigen Strahlen aus Wasser und die bogenförmige Anordnung der Fontänen sollen an die Befestigungsgräben und gotischen Gewölbebögen erinnern. Am Abend werden sie beleuchtet.

Die Kanzel der alten Johanniskirche

Warum die Kanzel in der Johanniskirche mich als Fotograf magisch anzieht

Die Kanzel in der alten Johanniskirche ist ein wahres  Kunstwerk. Sie stammt aus der Werkstadt von Valentin Silbermann und wurde 1586 gestaltet. Es befand sich in der alten Johanniskirche, welche der erste Kirchenneubau in der Stadt Leipzig nach der Reformation war.

Die Kanzel in der Johanniskirche spiegelt übrigens die zentrale Bedeutung der Predigt im lutherischen Gottesdienst wieder: Moses trägt das Objekt und hierauf baut der neue Bund mit Jesus Christus auf. Die zentrale Erlösungstat und die Stationen Taufe, Kreuzigung, Auferstehung und das Weltgericht ist in den Reliefs der Kanzel entsprechend dargestellt.

Die ursprüngliche „Heimat“ der Kanzel wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Motivreihe entstand während eines Besuchs im Leipziger Stadtgeschichtlichen Museum (Ort: das alte Rathaus).

Die römisch- katholische Liebfrauenkirche von Leipzig/Plagwitz

Shooting in der Liebfrauenkirche in Leipzig, Plagwitz

Das Haus befindet sich in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof „Leipzig/Plagwitz“ und einem ehemaligen Industriegebiet. Es wurde zwischen 1907 und 1908 nach den Plänen des Leipziger Architekten Anton Käppler im neoromanischen Stil erbaut. Seit dem Jahr 1931 hat hier eine Niederlassung des „Oratoriums“ ihren Sitz und in diesem zeitlichen Zusammenhang wurde die Kirche zwischen den Jahren 1934 und 1935 umgestaltet und mit Farbverglasungen ausgestattet (Anton Wendling).

Stadtfotografie: Erfurt – Dom und Domplatz


Wenn man sich auf dem Domplatz befindet und hinunter zum Markt der Stadt Erfurt schaut, erblickt man einen ca. 2 Hektar großen Platz. Der nördliche Teil war hier bis 1813 mit Wohnhäusern bebaut, welche leider während der französisch / preußischen Auseinandersetzungen zerstört wurden. Der ursprüngliche Abschnitt des Areals ist mit Basaltsteinen gepflastert.

Mitten auf dem Markt sieht man einen Obelisken, der an den Besuch des Erzbischofs von Mainz im Jahre 1777 erinnert. An der Nordseite des Areals befindet sich das 1904 erbaute Gerichtsgebäude und auf der Südseite sieht man die historische Bebauung in einem exzellenten Zustand. Interessant ist hier das Objekt „Zur hohen Lilie“: dieses lässt sich auf das Jahr 1538 zurück verfolgen.

Direkt auf dem Domberg lassen sich die beeindruckenden Bauten „St. Marien“ (Dom von Erfurt) und die Kirchen „St. Martini“ / „St. Severi“ bewundert. Diese Bauten bilden in ihrem Zusammenhang sogar das architektonische Wahrzeichen der Hauptstadt von Thüringen. Interessant ist auch, dass sich im Erfurter Dom eine der größten freischwingenden Glocken der Welt befindet. Ihr Name ist „Gloriosa“ und sie wurde im 15. Jahrhundert gegossen.

Nikolaikirche von Leipzig

Die Nikolaikirche von Leipzig im Fotoarchiv

Die Nikolaikirche war Ausgangs- und Mittelpunkt der Montagsgebete und Montagsdemonstrationen, welche letztendlich zur „friedlichen“ Revolution führten. Sie befindet sich ganz in der Nähe zum Augustplatz und dem alten Rathaus und sollte zum „Pflichtprogramm“ bei einem eventuellen Besuch der schönen Metropole gehören.

Die Nikolaikirche wurde nach der Verleihung des Markt- und Stadtrechtes an Leipzig im romanischen Stil erbaut. Ursprünge aus dieser Zeit sind an der Westseite sichtbar. Später – im 15. und 16. Jahrhundert – erfolgte dann der komplette Umbau zu einer spätgotischen und dreischiffigen Hallenkirche. Diese erhielt Mitte des 15. Jahrhunderts ihre erste Glocke mit Namen „Osanna“. Die „Osanna“ ist mit den Darstellungen der 4 Evangelisten verziert und wurde nicht nur kirchentypisch, sondern auch als Feuerglocke genutzt.

Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus


Der Dom St. Stephanus ist einer der wenigen Kirchenbauten des sogenannten „französischen Kathedralschemas“ in Deutschland. Er befindet sich auf dem Domplatz von Halberstadt und ist – zusammen mit der Martinikirche und Liebfrauenkirche – Element der „Skyline“ von Halberstadt. Das Gotteshaus wurde leider am 8. April 1945 durch einen Bombenangriff zusammen mit der Altstadt zerstört und kurz wieder aufgebaut.