Nikolaikirche von Leipzig

Die Nikolaikirche von Leipzig im Fotoarchiv

Die Nikolaikirche war Ausgangs- und Mittelpunkt der Montagsgebete und Montagsdemonstrationen, welche letztendlich zur „friedlichen“ Revolution führten. Sie befindet sich ganz in der Nähe zum Augustplatz und dem alten Rathaus und sollte zum „Pflichtprogramm“ bei einem eventuellen Besuch der schönen Metropole gehören.

Die Nikolaikirche wurde nach der Verleihung des Markt- und Stadtrechtes an Leipzig im romanischen Stil erbaut. Ursprünge aus dieser Zeit sind an der Westseite sichtbar. Später – im 15. und 16. Jahrhundert – erfolgte dann der komplette Umbau zu einer spätgotischen und dreischiffigen Hallenkirche. Diese erhielt Mitte des 15. Jahrhunderts ihre erste Glocke mit Namen „Osanna“. Die „Osanna“ ist mit den Darstellungen der 4 Evangelisten verziert und wurde nicht nur kirchentypisch, sondern auch als Feuerglocke genutzt.